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Identität

Trägt man irgendwann nur noch beiges Leinen, wenn man spirituell ist? Voll nöd. In dieser Folge sprechen wir über Mode, Identität und Präsenz. Über Kleider als Schutz, Spiel und Selbstausdruck. Und darüber, weshalb sie vielleicht weniger Kostüm und mehr Ausdruck unseres Wesens werden, je tiefer wir in uns selbst zuhause sind.
Wir ignorieren es gerne, das Sterben. Sei es am Ende eines Menschenlebens, vor allem aber auch mittendrin: Da sind wir immer wieder von Neuem gefragt, Versionen von uns selbst, von Beziehungen, von Ideen und Wünschen, von vermeintlichen Träumen sterben zu lassen. Keine einfache Sache – und gleichzeitig etwas sehr Heiliges.
Vielleicht bist du gar nicht, wer du glaubst zu sein. Was, wenn «so bin ich halt» nur eine Ausrede ist? In dieser Folge stellen wir Identität radikal in Frage – und erkunden, was Authentizität tatsächlich bedeutet.
Es ist eine wunderliche Sache, die gerade geschieht: Ich fühle mich gleichzeitig an den verschiedensten Orten der Welt zuhause – und spüre, wie die Jahrhunderte alte Schweizer DNA in mir sich regt.
Was kann sich mit Recht «christlich» nennen? Und wer bitte darf das bestimmen? Manuel und Stephan streiten mit Thorsten Dietz über die Grenzen des christlich Annehmbaren…
Es ist eine delikate Frage, auch wenn die Sprache derb sein mag. Eine Frage, die an unser Innerstes geht und viele von uns lieber unter den Teppich kehren würden. Die Frage danach, wie ich in Beziehung bin UND meine Grenzen nicht übergehe. Patrick und ich haben uns vorgewagt – und zeigen uns zimli ungeschönt.
...und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
Der Begriff «Queer» ist aus unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Was hat es mit dem Begriff auf sich? Wer identifiziert sich als queer – und wie kommt es dazu?
Nomen est omen - wüki? Sagt mein Name tatsächlich auch schon etwas über mein Leben und mein Wirken aus? Und wie wichtig ist es, etwas benennen zu können (zum Beispiel Gott)? Ist es schlimm, den Namen einer Person zu vergessen? RefLab-Autor Manuel Schmid als Gast bei Holy Embodied.
Selten ist mein Sohn an einem Montagmorgen so fröhlich aufgestanden: «Ich bin das Wochenkind!», rief er mir entgegen, kaum hatte er die Augen aufbekommen. «Das Wochenkind?!» Ich erfuhr, dass das Wochenkind etwas von zuhause mitbringen kann, das es besonders gerne hat und es der ganzen Klasse zeigen darf. «Ah, toll! Und? Was nimmst du mit?» Er drückte sich strahlend an seinen Teddybären, der mindestens so gross ist, wie er selbst.
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