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Feminismus

Dieser Blogbeitrag ist eine Auseinandersetzung einer Frau mit ihrem Geschlecht. Es ist die Auseinandersetzung einer Frau, die gerne Frau ist, aber irgendwie auch ein bisschen damit hadert.
Mit der geltenden Rechtslage in der Schweiz gibt es eigentlich einen Spielraum für kontroverse, aber respektvolle Gespräche rund um Schwangerschaftsabbruch. Zu viele Stimmen zeigen sich jedoch als nicht dialogfähig. Statt Geschichten zu erzählen und einander zuzuhören, zu lernen und uns als Gesellschaft zu entwickeln, werden extreme Positionen propagiert und neue Einschränkungen gefordert.
Versklavt, verstossen, alleinerziehend: Hagar, die «Zweitfrau» des Ahnvaters Abraham, wurde zur feministischen Identifikationsfigur.
Sie kommen zwar in der Bibel vor, fallen aber in der Serie «Briefe an Frauen der Bibel» trotzdem etwas aus dem Rahmen: Göttinnen des Alten Orients, deren Verehrung dem jüdischen Volk verboten war.
Im Neuen Testament wird die Geschichte der Ehebrecherin erzählt, die Jesus begnadigt. Aber wo blieb eigentlich der Mann in der Geschichte? Und was ist mit der Ehefrau des Ehebrechers?
In dieser Serie schreiben wir Briefe an Frauen aus der Bibel. Martha kennen viele als neidische Schwester, der die Arbeit im Haushalt wichtiger war, als Jesus zuzuhören. Im Mittelalter hingegen wurde sie als Glaubensheldin bewundert, die sogar einen Drachen bezwingen konnte.
In dieser Serie schreiben wir Briefe an Frauen aus der Bibel. Die Priestertochter Zippora wurde mit Mose verheiratet. Was viele nicht wissen: Ohne Zippora hätte es die Exodus-Geschichte, wie wir sie kennen, nicht gegeben, denn sie rettete Mose das Leben.
In dieser Serie schreiben wir Briefe an Frauen aus der Bibel. Den Auftakt macht Waschti, eine stolze Königin, die sich weigerte, einer Männerrunde vorgeführt zu werden.
Darf eine Frau, noch dazu eine Feministin, zugeben, dass sie gerne putzt? Eine Arbeit, die – jedenfalls in meinem Kopf – noch mit dem stereotypen Hausfrauenbild besetzt ist?
Die Blicke von Männern und die Erschöpfung der Frauen stehen miteinander in Verbindung, zeigt die Soziologin Franziska Schutzbach in ihrem neuen Buch. Dass auch ich als durchaus privilegierte Frau davon geprägt bin, wurde mir erst bei der Lektüre so richtig klar.

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