Magie geschieht im Verborgenen, im Dunkeln, oftmals sind Frauen involviert, sie ist chaotisch – also nicht ganz geheuer. Auf der anderen Seite ist da die organisierte Religion, klar geordnet, mit hierarchischen Männerpyramiden und zumindest in ihrer reformierten Ausprägung etwas gar nüchtern geraten. Doch steckt im Magischen auch ein Potential? Oder ist alles bloss Hokuspokus?
Die Religionsgemeinschaften haben innerhalb der westlichen Gesellschaften in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung und Einfluss verloren. Aber das ist kein Grund wehleidig zu werden. Ein Plädoyer gegen die christliche Larmoyanz.
Hollywood produziert Superheld*innen am Laufmeter. Wir können uns in ihre Geschichten vertiefen. Sie ermutigen dazu, die eigene Einzigartigkeit zu entdecken. Was aber, wenn wir an unserer Durchschnittlichkeit scheitern – wenn wir merken, dass wir gar nicht so außergewöhnlich sind, wie wir gerne wären?