Mit dem Lassalle-Haus in Schönbrunn in Bad Schönbrunn schliesst ein kirchlicher Ort mit einer reichen Tradition. Der Orden der Jesuiten will die Liegenschaft verkaufen.
Ein kirchliches Schreiben zur KI klingt erst einmal nach Pflichtlektüre für Insider – doch genau das ist diese Folge nicht. Manuel und Stephan diskutieren in «Ausgeglaubt», warum sich der Blick auf diesen Text lohnt und welche Fragen darin stecken.
Eine Zürcher Pilotstudie zeigt: Junge Erwachsene nutzen KI zunehmend als Gesprächspartner und Ratgeber auch für grosse Lebensfragen. Was bedeutet das für Kirche, Seelsorge und unser Verständnis von Menschlichkeit?
Seit etwa zehn Jahren hört und liest man über immer mehr – und immer krassere – Fälle von Vandalismus in Kirchen. Aber dies ist ein Thema, das sich nicht leicht fassen lässt.
Was hätten wir gerne gewusst, als wir Christen geworden sind – oder vielleicht besser: als uns der christliche Glaube bewusst wichtig wurde? In dieser Folge blicken Manuel und Stephan zurück auf ihre eigenen Glaubenswege und fragen, welche Einsichten ihnen früher geholfen hätten.
Kann man heute noch an Gott glauben und gleichzeitig der Wissenschaft vertrauen? Und was passiert mit dem Glauben, wenn die grossen Fragen des Lebens aufbrechen – jene, auf die es keine einfachen Antworten gibt?
Formulare, Verwaltungslogiken, digitale Systeme: Hartmut Rosa erklärt, warum moderne Gesellschaften uns immer häufiger in vorgegebene Optionen zwingen. Manuel und Peter nehmen diese These auf und prüfen, wo sie überzeugt, wo sie zu pauschal wird und warum sie auch theologisch interessant ist.
Spiritualität beginnt oft wie ein grosser Befreiungsschlag: Alte Dogmen fallen weg, wir atmen freier, fühlen uns leichter. Wie wunderbar.
Doch manchmal schleicht sich unbemerkt etwas Neues ein: spiritueller Perfektionismus. Die Stimme, die sagt: «Das müsstest du doch inzwischen besser können.» Was das mit Autofahren und dem Paradies zu tun hat, hört ihr in dieser Folge.
Manuel und Stephan diskutieren, warum christliche Apokalyptik nicht Angst schüren oder autoritäre Politik religiös aufladen soll, sondern falsche Heilsversprechen entlarvt und Hoffnung gegen die Macht der Imperien wachhält. Dabei fragen sie, was «Christlicher Glaube als Widerstandskraft» heute heissen kann – und wie öffentliche Theologie demokratische Kultur stärkt, statt sich von Kulturkampf und Ideologie vereinnahmen zu lassen.
Die vorangehenden Folgen haben bei einigen Hörer:innen Fragen aufgeworfen: Wie kann ich nun die Bibel als Glaubensgrundlage lesen und sie zugleich historisch ernst nehmen? Und geht das auch, ohne theologische Vorbildung?
Regelmässig lädt Johann Menschen in meinen Podcast ein, die gerade ein Buch veröffentlicht haben. Dieses Mal macht er es anders: Er hat einen Gast, der gerade an einem Buch arbeitet und merkt, dass es schwierig wird.
In dieser zweiten Folge der Ausgeglaubt-Trilogie über Christentum, Macht und neue rechte Sehnsüchte geht es um den US-amerikanischen christlichen Nationalismus – und um die Frage, warum apokalyptisches Denken dabei eine so starke Rolle spielt.