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Johanna Di Blasi

Nicht von dieser Welt, oder doch? Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bringt tiefe Spaltungen innerhalb der christlich-orthodoxen Welt ans Licht – und vertieft sie weiter. Wer mit wem weshalb verbündet oder verfeindet ist, versucht Johanna Di Blasi im Gespräch mit dem griechisch-orthodoxen Theologen Stefanos Athanasiou herauszufinden.
Jetzt ist sie also angebrochen: die Zeit nach der Pandemie. Jedenfalls gefühlt. Und wieder einmal ist alles anders gekommen als gedacht. Corona ist keineswegs durchgestanden, aber es wird von anderen Themen überlagert. Welche Chancen und Risiken birgt die neue Phase? Und kommt die grosse After Party noch?
Wir haben den Eindruck, unsere Argumente einigermassen durchgespielt zu haben: zu Pazifismus, Gerechtigkeit, Legitimation von Gewalt etc. Jetzt sehen wir klarer, wo wir übereinstimmen, wo wir divergieren und was «man» unseres Erachtens tun kann, um Kriege einzudämmen oder besser noch zu verhindern. Aber Evelyne hat recht: Wir blieben unpersönlich.
Ich höre mir Analysen über Krieg gern eine Weile an, lasse mir auch Geostrategien erklären, wende mich dann aber meist anderen Gedanken und Dingen zu. In diesem Fall kann ich mich aber nicht so leicht aus der Affäre ziehen, v.a. weil ein paar echte Handgranaten in unseren Diskurszirkel eingeworfen wurden: «Theologie des Krieges», «das Böse» und «Gerechter Krieg».
Fast 350 Unterzeichner wenden sich in einer Deklaration gegen nationalistische und bellizistische Vereinnahmungen der christlichen Religion: darunter das Who’s who der orthodoxen Theologie aus Universitäten von der USA über Deutschland bis Griechenland.
Dass solches Wandern erlaubt ist ...? Zunächst flohen ukrainische Menschen mit Rollkoffern aus dem blitzartig zerschossenen Land. Inzwischen laufen junge und alte Menschen mit kleinen Rucksäcken davon, um wendig zu sein, wenn es Gewehrsalven regnet oder ringsum explodiert.
Spiritualität und Transzendenzerfahrung in der zeitgenössischen Kunst. Wie sieht die aus? Wo gibt es das?
TheoLounge Live mit der Philosophin und Bestseller-Autorin («Tanz um die Lust», «Glücksversuche») Ariadne von Schirach am 3. März 2022 in Zürich
Der Erfolg von Netflix-Serien wie «Der Tinder-Schwindler» oder «Inventing Anna» über die deutsch-russische Schwindlerin Anna Sorokin belegen: Blender und Hochstapler haben Hochkonjunktur.
Die aktuelle Rede des russischen Präsidenten ist ein Paradebeispiel für das Hineinspielen von altmännlichen Stereotypen in internationale Beziehungen.
Was macht Kunstlicht mit uns? Und was machen Künstler mit Kunstlicht? Johanna taucht in diesem Kunstvlog in unterschiedliche Atmosphären ein, die Kunstlichtpioniere und jüngere Vertreter:innen des Genres in der Zürcher Galerie Lange + Pult erzeugen.
Eine kluge und feine Ausstellung im Zürcher Museum Rietberg widerspricht der landläufigen Meinung, im Islam herrsche ein absolutes Bilderverbot.
In Kunsträumen lassen wir das Rauschen der Alltagswelt hinter uns und betreten Neuland. Wir entdecken nie gesehene Bilder und Ideen, Dinge, die uns rätselhaft sind, uns betören oder ärgern. Zweimal im Monat kannst du mit Johanna aus dem RefLab in die Welt der zeitgenössischen Kunst eintauchen.
Museen, heisst es, sind die Kathedralen unserer Zeit. In ihnen zeigen wir, was uns heilig ist. Es sind Orte, in denen Gesellschaften ihr Selbstbild und ihre Idee von Kultur verhandeln. Deswegen geht die Frage, was und wer in Museen gefeiert werden soll, uns alle an.
Mit seinem jüngsten Buch «Gottlos beten» trifft Niklaus Brantschen einen Nerv der Zeit. Binnen weniger Monate ist bereits die vierte Auflage erschienen. Johanna Di Blasi hat den Jesuiten, Zen-Meister und Autor im Lassalle-Haus getroffen.

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