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Johanna Di Blasi

Eine These meines Kunstvlogs lautet: Spiritualität ist eine Migrantin. Sie ist unterwegs und lässt sich auch in Museen und Galerieräumen gerne nieder. Im Museum Franz Gertsch in Burgdorf bin ich fündig geworden: in der Ausstellung «Blau» mit Bildern, die einen in die Kontemplation förmlich hineinziehen.
Natur als Spiegel der Seele, aber gleichzeitig auch als geheimnisvolle Welt für sich: Wir finden dies in der romantischen Kunst etwa eines Caspar David Friedrich und nun überraschend in der Gegenwartskunst bei Franz Gertsch.
Heute hatte das RefLab Besuch von einer Konf-Klasse aus Burgdorf. Wir haben sie gefragt, was jetzt, nachdem sie konfirmiert worden sind, bleibt. Zwei von ihnen haben einen spontanen Blogbeitrag dazu verfasst.
Die Cancel Culture ist dort angekommen, wo es sie in der Geschichte auch schon gegeben hat: in der Kirche. Gedanken zur Schwierigkeit, Ambivalenz auszuhalten.
Vor fünf Jahren hatte BlessU-2 auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg Premiere. Seither ist der umstrittene Segensroboter viel herumgekommen. Eine Woche noch erteilt er im Museum für Gestaltung in Zürich seinen Segen: als Teil der sehenswerten Ausstellung «Planet Digital».
Der Theologe Simon Peng-Keller von der Universität Zürich zeichnet im Gespräch mit Johanna Di Blasi wichtige Entwicklungslinien und Bedeutungsverschiebungen eines heute wieder hochaktuellen Begriffs und Konzepts nach.
Maschinen werden immer menschlicher. Da scheint es naheliegend, den Umgang mit ihnen grundsätzlich zu überdenken.
Haus und Garten, Realität und Traum, Wirklichkeit und Fiktion verschwimmen – im Istituto Svizzero nahe des Gartens der Villa Borghese in Rom.
In dieser Serie schreiben wir Briefe an Frauen aus der Bibel. Hulda ist eine spannende Prophetin aus dem Alten Testament. Sie ist enorm selbstbewusst und ein Hinweis darauf, dass Frauen im Altertum nicht nur Blumen pflückten und Ponys ritten.
Am Sonntag stimmt Zürich über «Netto null» ab: Klimaneutralität bis 2040. Parallel setzt sich eine Kunstausstellung in der ETH Zürich mit der Zerbrechlichkeit des blauen Planeten auseinander.
Sie ist vor allem bekannt als Witwe des 1980 ermordeten Beatles John Lennon. Aber Yoko Ono ist auch eine faszinierende Avantgardekünstlerin und -sängerin. Im Kunsthaus Zürich rührt sie an tiefe Gefühle – und setzt sich auch mit Erfahrungen des Krieges auseinander.
Die Arte-Serie «In Therapie» trifft einen Nerv der Zeit. Nicht nur in Frankreich. Man erfährt viel über die Patient:innen des erfahrenen Dr. Dayan, aber auch über sich selbst.
In dieser Serie schreiben wir Briefe an Frauen aus der Bibel. Die Erzmutter Sara war die Ehefrau ihres Halbbruders Abraham. Die beiden kamen wahrscheinlich aus Ur, einer der ältesten Metropolen der Welt. Heute auf irakischem Gebiet. Wieso zogen sie dort weg?
«Imagine» von John Lennon ist eine grosse Friedenshymne. Das Lied ist aber nicht so zeitlos, wie es scheint. Der Text könnte eine Überarbeitung oder Ergänzung vertragen.
Im vierten Kunstvlog geht es um ästhetische Fadenspiele von Igshaan Adams: Afrikaner, Muslim und Wanderer zwischen den Welten.
Der Wiener Aktionskünstler und Erfinder des Orgien-Mysterien-Theaters Hermann Nitsch ist 83-jährig gestorben. Im Rückgriff auf die Antike hat er moderne Läuterungsrituale gestiftet, die nach seinem Tod weitergehen werden.

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