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Klima und Gerechtigkeit

Wetterextreme nehmen zu, Millionen Menschen sind auf der Flucht, und antidemokratische Kräfte gewinnen zunehmend an Einfluss. Während Krisen sich verschärfen, wächst Angst – und damit die Sehnsucht nach einfachen Antworten. Was können wir dem entgegensetzen? Und wie können wir hoffen, ohne wegzusehen?

RefLab verfolgt Umbrüche unserer Zeit aus christlich-theologischer und ökosozialer Perspektive. Im Folgenden findest du eine kuratierte Auswahl wichtiger Beiträge.

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Ansprechperson für dieses Schwerpunktthema ist Johanna Di Blasi aus dem RefLab-Team.

Foto: Bryan Rodriguez, Unsplash

«Colors of White Rock» wirft Licht auf die Schattenwelt der Rohstoffausbeutung. Für seinen aufrüttelnden Dokumentarfilm erhält der mongolische Regisseur Khoroldorj Choijoovanchig am Zurich Film Festival den Filmpreis der Zürcher Kirchen.
Zwischen Shopping-Mall und Wüste ist der reformierte Pfarrer Manuel Perucchi in den USA in «Wild Churches» eingetaucht: ein Phänomen, das zunehmend auch bei uns ankommt.
Wie können wir füreinander zu Quellen werden? Diese Hitzesommer verändern den Blick auf etwas so Selbstverständliches wie Wasser.
Ein Sommergespräch über Ökofeminismus, das Göttinnenland, Feen und den wunderbaren hohen Ton des Heiligen Augustinus
Barfuss und wild: So war Franz von Assisi unterwegs! Heute passt die Beschreibung auf Jan Frerichs: Influencer, Lebenslehrer, Waldflüsterer. Ein Gespräch über unsichere Zeiten, den christlichen Kompass – und gelegentliche Überforderung.
Die Klima-Krise ist nicht nur eine politische, technische und wirtschaftliche Großherausforderung, sondern auch eine psychologische.
Promoten Wirtschafts-Leader auf dem heute zu Ende gehenden WEF wirklich intelligente Lösungsansätze für die Welt? Und wieso investieren Effektive Altruist:innen aus der Tech- und Kryptoszene enorme Summen in KI und warnen gleichzeitig davor?
Als Klimaschützer:in rutscht man immer weiter in eine Schockstarre. Nicht erst seit Trumps Wiederwahl. Inzwischen herrscht multiple Ernüchterung. Mehr denn je geht es um Umkehr. Aber dafür müssten wir den Lebensstil ändern.
Neutestamentliche Tiervergessenheit als interreligiöse Chance. Überlegungen anlässlich der diesjährigen «Schöpfungszeit».
Während die einen unseren Planeten retten wollen, haben es andere eilig, das sinkende Schiff zu verlassen. Beide leben eine Utopie. Doch die romantische Phantasie eines neuen Heimatplaneten ist ethisch keinesfalls so ungefährlich, wie sie daherkommt.
Der Entscheid des EGMR zugunsten der Klimaseniorinnen wird international als bahnbrechendes Urteil für den Klimaschutz wahrgenommen. Er ist aber noch in zweiter Hinsicht bemerkenswert: Er spricht älteren Frauen Recht.
Die Spuren menschlicher Verwüstung haben sich bis in die geologischen Schichten eingetragen und zur Bildung des Begriffs «Anthropozän» geführt. Manuel und Stephan diskutieren über die Frage, inwiefern das Christentum an der Misere unserer Zeit beteiligt ist – und was es zur Problemlösung beitragen könnte…
Die Theologin Anna Näf engagiert sich für Christian Climate Action. Sie berichtet in ihrer Klimakolumne, wo sie in der Klimakrise über die eigene Faulheit stolpert oder den Kopf an absurden Argumenten stösst. Heute geht es um Gleichgültigkeit und Emotionen.
Die Theologin Anna Näf engagiert sich für Christian Climate Action. Sie berichtet in ihrer Klimakolumne «Planet A», wo sie in der Klimakrise über die eigene Faulheit stolpert oder den Kopf an absurden Argumenten stösst. In der letzten Folge vor der Sommerpause fasst sie einige Gedanken aus vorangegangenen Beiträgen zusammen.
«Revolutionäres Christentum. Ein Plädoyer» gehört zu den herausstechenden Publikationen in diesem Bücherherbst. Verfasser ist der Theologe und Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover (FIPH), Jürgen Manemann.
Im dritten Beitrag zum Thema «Ökotheologie» blicke ich Tatsache ins Auge, dass wir mit unserem globalisierten und ressourcenintensiven Lebensstil unausweichlich an dieser Schöpfung schuldig werden. Gerade aus einer ernsthaften Trauer um die ökologischen Verwüstungen unserer Zeit kann aber auch eine neue Kreativität und Opferbereitschaft hervorgehen. Die Kirchen könnten dabei nicht nur ein Wort mitreden, sondern eine durchaus entscheidende Rolle spielen.
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