Beim Eurovision Song Contest sind politische Manifestationen untersagt. Dennoch wirkte der ESC 2024 wie ein Ventil: um gegen Wokeness und Queerness zu hetzen.
Wer sich in diesen Zeiten mit Superheld:innen beschäftigt, der kommt nicht darum herum, sich mit dem Vorwurf der angeblichen «Wokeness» herumzuschlagen, die sich in den Comics der grossen Verlage Marvel und DC, aber auch in ihren Fernseh- und Filmumsetzungen ausgebreitet habe. Dabei lohnt sich ein Blick in die Comics der sechziger und siebziger Jahre.
Neulich haben wir im RefLab zäh gerungen. Es ging um Jesus. Und um Superman. Aber noch um weit mehr: Wir merkten, dass wir offenbar unterschiedlich gendersensibel und woke sind. Mittels Briefen wollen wir uns austauschen, ohne in Culture Wars zu verfallen. Heute meldet sich Manuel zu Wort. Er hat sich von der Illustration, die für die Blogserie über «Gods & Superheroes» erstellt wurde, nur ungern getrennt.
Neulich haben wir im RefLab zäh gerungen. Es ging um Jesus. Und um Superman. Aber noch um weit mehr: Wir merkten, dass wir offenbar unterschiedlich gendersensibel und woke sind. Mittels Briefen wollen wir uns austauschen, ohne in Culture Wars zu verfallen. Ich fürchte, ich scheitere bereits beim ersten Versuch.
Neulich haben wir im RefLab zäh gerungen. Es ging um Jesus. Und um Superman. Aber noch um weit mehr: Wir merkten, dass wir offenbar unterschiedlich gendersensibel und woke sind. Mittels einer Serie von Briefen wollen wir uns austauschen, ohne in Culture Wars zu verfallen.
Viele sind heute überfordert mit Begriffen wie «BIPoC» oder «intersektionaler Feminismus». Dennoch gibt man gerne ein Like für Anliegen, die man als politisch korrekt einstuft. Für echte Diskussionen und Horizonterweiterung reicht das nicht – doch das erfordert die Logik von Social Media auch nicht.
Woke ist Wort und Gebot der Stunde. Wer nicht gendert, wer sich nicht deutlich gegen Klimawandel, Rassismus, Homophobie, Antisemitismus, Islamophobie äussert, hat den Anschluss verpasst – so die Argumentation. Aber kann es sein, dass wir uns in einem performativen Wortkrieg verrennen, so berechtigt die Anliegen sind?