Ostern ist mehr als Trost, Tradition oder Frühlingssymbol. In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, warum die Auferstehung nicht nur das Innere des Menschen betrifft, sondern die Welt selbst herausfordert – als Widerspruch gegen Gewalt, Angst und die vermeintliche Alternativlosigkeit des Bestehenden.
Vom Glauben reden: Warum fühlt es sich in reformierten Kontexten so schnell peinlich an – und wann wird es plötzlich berührend? In dieser Folge suchen Manuel und Stephan nach einer Sprache, die nicht überwältigt, aber auch nicht verstummt.
Seine Religionskritik war bissig und kam mit wuchtigen Worten. Der christliche Glaube war ihm eine gefährliche Illusion, doch hörte er nie auf, im Dunstkreis des Christentums zu denken und sich an der Gottesfrage abzuarbeiten.
Wie lässt sich Gott dort finden, wo es weh tut, wo Körper nicht «funktionieren» und Leben nicht glatt verläuft – ohne in spirituelle Vertröstung oder spiritual bypassing zu verfallen?
Von «der Natur» ist oft die Rede, ohne dass dabei immer klar wäre, was damit genau gemeint sein soll. Wir leben von ihr, lieben sie, erleben uns selbst in ihr, machen uns Sorgen um sie, sind weit von ihr entfernt.
Ist die junge Generation wirklich gottlos – oder schauen wir einfach durch die falsche Brille? In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, was Generationenlabels leisten, wo sie schaden – und warum Glauben sich selten an Zielgruppenstrategien hält.
Diese Frage stelle ich meinem Gast in dieser Folge I feel you zum Thema Einsamkeit. Andreas erzählt von seinem Glauben und seinen tiefsten Einsamkeitserfahrungen.
Brauchen wir heute noch Glaubensbekenntnisse – oder gehören sie ins kirchliche Museum? Manuel und Stephan fragen, wofür alte Credos stehen, wogegen sie sich richten und welche neuen Bekenntnisse längst unseren Alltag prägen.
Am 10. September wurde der rechtspopulistische Medienstar Charlie Kirk mit 31 Jahren erschossen. Mitten in einer öffentlichen Veranstaltung, vor seiner Frau und seinen zwei Kindern. Manuel fragt sich, wie man angemessen um jemanden trauert, dessen Weltbild einem zutiefst abstösst – und der trotzdem mehr ist als das, wofür er stand.
In dieser Spezialfolge haben Manuel und Stephan Besuch: Hannah Bethke – Politikwissenschaftlerin, Journalistin, gläubige Protestantin und Autorin des viel diskutierten Buches «Vom Glauben abgefallen – Mut zur Christlichkeit statt Angst vor dem Zeitgeist». Und ja: Es wurde theologisch, politisch, kritisch – aber auch herzlich und ehrlich.
Die reformierte Theologin und Pfarrerin Anna Näf mit einem persönlichen Bekenntnis in der Reihe «Glaubensdinge». Näf ist Jugendarbeiterin und engagiert sich in der Klimabewegung.