Less noise, more conversation.
Less noise, more conversation.
Wer auf der Grundlage der christlichen Tradition und Ideengeschichte nach Argumenten oder Bildern sucht, mittels derer die Würde des Menschen behauptet oder verteidigt werden kann, stösst immer wieder auf die Rede von der Gottebenbildlichkeit des Menschen. Wahrscheinlich gibt es aber für den Würdegedanken bessere Motive.
Als Führungskraft urplötzlich gekündigt. Was es braucht, um da heil wieder rauszukommen? Urvertrauen und Aktivität!
Diese Woche sprachen Stephan und Manu in der aktuellen «Schall und Rauch»-Folge darüber, dass Stephans Tochter die Twilight-Bücher gelesen hatte und die Filme schauen durfte. Stephan kritisierte dabei die Frauenrolle sowie die Sexualmoral, die Autorin Stephenie Meyer vermittelt. Auf Twitter griff @REF_lektionen das auf und ergänzte, wie problematisch es doch sei, dass eine solche Beziehung als romantisches Ideal dargestellt wird. Ich vertiefe dieses Gespräch aus weiblicher Perspektive.
Spiritualität und Religiosität werden häufig mit ganz grossen Erfahrungen, Fragestellungen und Ansprüchen verbunden. Aber auch alltägliche und ephemere Dinge können Gefässe für das Überschiessende sein. In einem Duft, einem Kleid oder einem Keks – Marcel Prousts berühmte Madeleine - können ganz Welten eingeschlossen sein. In einer neuen Blogserie widmen wir uns der Transzendenz der Dinge.
Wie kann ich mich ehrlich machen? Wie viel Aufrichtigkeit hält meine Beziehung aus? Soll ich mich vor meinem Partner oder meiner Partnerin seelisch nackt machen oder ist es besser, wenn wir (kleine) Geheimnisse hüten? Und wie viel Selbsttäuschung schwingt mit, in Paarbeziehungen wie im Bezogensein auf Gott oder das Absolute?
Ich mag Rom. Die Kaffees, die Hitze, die Ungleichzeitigkeit von modernen Bauruinen und Altertümern, die man alle fussläufig beim Herumschlendern antrifft und die einen selbst in einen grösseren Zusammenhang stellen. Jetzt im Sommer ist Rom kein bisschen hektisch. Die Wärme verlangsamt alles und die Touristen strömen nicht durch die Gassen, sondern flanieren.
Es ist eine delikate Frage, auch wenn die Sprache derb sein mag. Eine Frage, die an unser Innerstes geht und viele von uns lieber unter den Teppich kehren würden. Die Frage danach, wie ich in Beziehung bin UND meine Grenzen nicht übergehe. Patrick und ich haben uns vorgewagt – und zeigen uns zimli ungeschönt.

RefLab regelmässig in deiner Mailbox