Dein digitales Lagerfeuer
Dein digitales Lagerfeuer

Johanna Di Blasi

Die russische semi-illegale Söldnertruppe mit dem bombastischen Namen «Wagner» beherrscht spätestens seit dem Marsch auf Moskau die Schlagzeilen und Social-Media-Feeds. Fast nebenbei hiess es: Wagner operiere auch in Afrika. Das wirft Fragen nach Neokolonialismus auf.
Innere Monologe auf dasjenige lenken, was guttut: Darum geht es in der Reihe «Selbstsorgegespräche». Teil zwei dreht sich um Lasten, die wir scheinbar unnötig mit uns herumtragen. Und um die Frage, wie man loslässt.
Innere Monologe auf dasjenige lenken, was guttut: Darum geht es in der Reihe «Selbstsorgegespräche». Die hier wiedergegebenen Gedankengänge sind als Anregungen gedacht: zum Weiterspinnen, vertiefen, individuell anpassen oder widersprechen. Im ersten Selbstsorgegespräch geht es um Raum einnehmen und das Kennenlernen der Wohlfühlgrenzen.
Der Begriff «Mission» ist historisch stark belastet. Wieso halten christliche Hilfsorganisationen wie Mission 21 dennoch daran fest? Und wie wollen sie das zwiespältige Erbe postkolonial aufarbeiten, wenn Entscheidungszentralen weiterhin in Europa liegen?
Gletscher verschwinden, Berghänge rutschen, Unwetter häufen sich: Ist das Klimakrise oder normal? In der TheoLounge tauschen sich der Direktor des Urner Instituts Kulturen der Alpen Boris Previšić und Johanna Di Blasi aus dem RefLab über die Klimakrise aus. Mit Blick auf die Abstimmung über das Klimagesetz in der Schweiz am 18. Juni.
Eine Podiumsdiskussion in Zürich widmet sich am 25. Mai Verflechtungen von Mission, Kolonialismus und Sklaverei: ein lange Zeit tabuisiertes Kapitel, dessen kritische Aufarbeitung in der Schweiz in der Anfangsphase steckt.
Eine weitere Sternstunde der TheoLounge: das Gespräch/ die Therapiesitzung mit der evangelischen Theologieprofessorin, YouTuberin und Mystikerin Sabine Bobert über Mystikfeindschaft, hochgetaktete Hirnfrequenzen, Nahtoderfahrungen und kreative Traumabewältigung. Die Fragen stellt Johanna Di Blasi.
Am Anfang der radikalen Befreiung steht die ästhetische Faszination. Bei Moses war es der brennende Dornbusch. Am Ende steht: neue Herrschaft. Den Umschlag von radikaler Befreiung in Herrschaft untersucht der Philosoph Christoph Menke in seinem grossen Werk «Theorie der Befreiung» (2022). Am 27. April spricht er an der Uni Bern darüber.

RefLab regelmässig in deiner Mailbox