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Karfreitag

Ausgehend vom Kreuzweg, den der Schweizer Künstler Manuel Dürr für den Petersdom in Rom gemalt hat, sprechen Veronika und Felix über die Bedeutung von Karfreitag.
Ein Streifzug durch die Ostergeschichte bringt Einsichten dazu, wie die Bedeutung von Frauen in der Bibel immer wieder heruntergespielt wurde – und damit auch zentrale Aspekte des Lebens und der Lehre von Jesus.
Die Schriftstellerin und Theologin Beate Krethlow über horizontale und vertikale Leidenswege – und den freien Fall. Gedanken zur Passionszeit.
Was, wenn Sterben mehr ist als ein Ende? Karfreitag bringt uns zum Nachdenken – über persönliche Verluste, über Hoffnung. Und darüber, was wir am Sterben Jesu über den «guten Tod» ablesen.
«Sorry», sagt die freundliche Mehrheit und lässt sich heute entschuldigen, weil sie mit dem Kreuzestod Jesu einfach nichts mehr anfangen kann. Andreas nimmt dieses «Sorry» auf und legt es Gott in den Mund. Karfreitag als empathische Entschuldigung Gottes gegenüber seinen Geschöpfen? Lässt sich mit einem Hauch ketzerischen Geistes das heutige Kirchenfest ein wenig reanimieren?
In dieser Stammtisch-Folge mit Felix Reich, Andreas Loos und Luca Zacchei geht’s um Leid, Schmerz und Empörung.
Warum man Ostern nicht rational verstehen kann – und auch nicht soll.
Gedanken zum Karfreitag. Von Gedichten über die Dunkelheit, von einsamen Orten und verzweifelten Bekenntnissen.
Als Teenager flirten wir mit dem Todesgedanken. Wir stellen uns unser Begräbnis vor und wie die anderen uns beweinen. Von einem jugendlichen Flirt unterscheidet sich ein ernsthaftes Date. Eine Meditation in loser Anknüpfung an Karfreitag.
Alle Jahre wieder findet dieser seltsame Gedenktag an einen Cliffhanger statt: Karfreitag. Aber weil alle schon wissen, dass Ostern kommt, dass der Todgeglaubte eigentlich lebt, ist da keine Spannung. Niemand denkt: «Boah, jetzt ist er also gestorben. Krass!» Es fühlt sich eher an, wie zum zwanzigsten Mal Dirty Dancing schauen: Viel Drama, aber man weiss, dass es gut kommt. Als Ritual werden Cliffhanger schnell kitschig.
Karfreitag der Mitgeschöpfe: Wir brauchen Rituale des Abschiednehmens, die anders-als-menschliche Wesen einschliessen.
Ostern ist das Fest für diejenigen, die immer wieder aufgestanden sind, die es versucht haben. Und jetzt nicht mehr mögen.

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