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Ethik

Was bedeutet «Menschenwürde», theologisch und philosophisch?
KI ist ein sehr mächtiges Instrument, das quantitativ und qualitativ neue Möglichkeiten erschließt und vor bisher unbekannte Fragen stellt. Diese müssen intensiv diskutiert werden. Entscheidungen sind nötig, bevor Forschung und Industrie vor vollendete Tatsachen stellen.
John Searle ist ein weltbekannter Philosoph in der Tradition analytischen Denkens. Seine einflussreichen Beiträge zur Sprachphilosophie und zur Philosophie des Geistes haben mehrfach Bedeutung für die Bewertung der KI gewonnen und spielen in der Diskussion um das Bewusstsein von Künstlicher Intelligenz eine Rolle.
Tiere sind Mitgeschöpfe, trotzdem werden sie in Theologie und Kirche vernachlässigt. Zeit für ein Umdenken?
Die blutige Geschichte der Kirchen, ihre Chronik der Gewalt und Diskriminierung unterläuft die Glaubwürdigkeit ihres Glaubens: Manuel und Stephan können über diese Form der moralischen Kritik am Christentum nicht sprechen, ohne auch die aktuellen Enthüllungen um Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche zu thematisieren.
Es gibt zahlreiche Versuche, mit den «anstössigen» Beschreibungen Gottes in der Bibel zurechtzukommen, sie zu rechtfertigen, umzudeuten, einzuordnen oder unschädlich zu machen. Manuel und Stephan breiten diverse Bewältigungsstrategien aus und machen deutlich, wie sie selbst mit dem Problem umgehen…
Die Bibel beschreibt an vielen Stellen einen ausserordentlich gewalttätigen, rachsüchtigen, blutrünstigen Gott, von dem man eigentlich nur hoffen kann, dass es ihn nicht gibt. Manuel und Stephan schärfen in dieser Folge das Problem, das sich damit für den christlichen Glauben ergibt.
Solidarität ist etwas Hinreissendes. Und sie ist zwiespältig. Ein Erfahrungsbericht.
Seit das textbasierte Dialogsystem ChatGPT vor einigen Monaten freigeschaltet wurde, spielen viele damit herum. Johanna Di Blasi erkundigt sich bei dem Bonner Theologen und Spezialisten für Ethik der Künstlichen Intelligenz Matthias Braun, wo Risiken und Chancen liegen – und ob wir Angst vor unseren eigenen Schöpfungen haben müssen.
Im letzten Teil des verbalen Schlagabtausches zwischen Johannes Fischer und Stephan Jütte wird noch einmal das Verhältnis von Wahrheit und Geltung und Gerechtigkeit beleuchtet.
Die lutherische Kirche Lettlands schaffte die Frauenordination ab und wurde aus Deutschland abgestraft. Stephan Jütte griff das Thema im RefLab auf und den Theologen Johannes Fischer an. Dieser reagiert nun auf die Vorwürfe.
Lassen sich theologische oder philosophische Einsichten normativ verteidigen und politisch einfordern oder sind sie lediglich im Sinne einer sozialen Archäologie rekonstruier- und erklärbar? Johannes Fischer, bis zu seiner Emeritierung 2012 Professor für theologische Ethik an der Universität Zürich, diskutiert diese Frage am Beispiel der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands, deren Synode 2016 die Frauenordination abgeschafft hat. Aber Fischers ethischer Relativismus führt in die Irre.

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