In dieser Folge sprechen Manuel und Peter aus aktuellem Anlass über Jürgen Habermas: über seinen Rang als Philosoph und Sozialtheoretiker, über seine Theorie des kommunikativen Handelns und über sein Ideal einer deliberativen Demokratie. Dabei geht es auch um die Frage, ob die «Macht des besseren Arguments» in einer polarisierten Öffentlichkeit noch trägt – oder ob Habermas an der Wirklichkeit scheitert.
Er war römisch-katholischer Priester und hat sich durch ein Burnout und Coming-Out zum Mystiker gehäutet: Pierre Stutz. Sein Buch «Geborgen und frei – Mystik als Lebensstil» erscheint in diesen Tagen als Neuauflage – doch was heisst es, Mystik wirklich zu leben? Oder anders gefragt: Wie fühlt sich eine Mystiker*in am Montagmorgen im Jahr 2026?
Die Religion kehrt zurück in die Politik. Nicht nur in den USA inszenieren sich Politikerinnen und Politiker als gläubige Christinnen und Christen und argumentieren mit der Bibel in der Hand.
Ostern ist mehr als Trost, Tradition oder Frühlingssymbol. In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, warum die Auferstehung nicht nur das Innere des Menschen betrifft, sondern die Welt selbst herausfordert – als Widerspruch gegen Gewalt, Angst und die vermeintliche Alternativlosigkeit des Bestehenden.
Wie konnte es passieren, dass sich ausgerechnet das Christentum in der römischen Antike durchgesetzt hat? Diese Frage wurde zum Ausgangspunkt eines Forschungsprojekts, dass der Berner Prof. Benjamin Schliesser gemeinsam mit Jan Rüggemeier und einem grossem Team in den letzten Jahren betrieben hat.
Wenig, zu wenig weiss man in Europa von dem christlichen Kulturerbe im Nahen Osten und in Nordafrika. Deshalb habe ich gemeinsam mit Negar Hakim ein Heft der traditionsreichen Zeitschrift «Kunst und Kirche» hierüber gestaltet.
In dieser Folge von Ausgeglaubt sprechen Stephan und Manuel über Künstliche Intelligenz, LLMs und die Frage, warum Gespräche mit KI für viele Menschen plötzlich so selbstverständlich geworden sind. Was macht es mit unserem Denken, Arbeiten und Glauben, wenn wir beginnen, mit Maschinen zu sprechen, statt nur Informationen zu suchen?
Die Fastenzeit neigt sich dem Ende zu. Doch nicht jeder hat sich durch diese verzichtreiche Zeit gekämpft. Ein augenzwinkernder Blick auf das Fasten als Selbstoptimierungschallenge.
Fasten kann mehr sein als Verzicht. Es kann ein Raum werden, in dem auch die Seiten sichtbar werden, die wir normalerweise lieber bei anderen erkennen.
Wir ignorieren es gerne, das Sterben. Sei es am Ende eines Menschenlebens, vor allem aber auch mittendrin: Da sind wir immer wieder von Neuem gefragt, Versionen von uns selbst, von Beziehungen, von Ideen und Wünschen, von vermeintlichen Träumen sterben zu lassen. Keine einfache Sache – und gleichzeitig etwas sehr Heiliges.