Kultur ist doch etwas Schönes. Und trotzdem kriegen wir uns dauernd deswegen in die Haare. Ein Versuch zu verstehen, wie das passiert – und was wir dagegen tun können.
Seit etwa zehn Jahren hört und liest man über immer mehr – und immer krassere – Fälle von Vandalismus in Kirchen. Aber dies ist ein Thema, das sich nicht leicht fassen lässt.
Was hätten wir gerne gewusst, als wir Christen geworden sind – oder vielleicht besser: als uns der christliche Glaube bewusst wichtig wurde? In dieser Folge blicken Manuel und Stephan zurück auf ihre eigenen Glaubenswege und fragen, welche Einsichten ihnen früher geholfen hätten.
Kann man heute noch an Gott glauben und gleichzeitig der Wissenschaft vertrauen? Und was passiert mit dem Glauben, wenn die grossen Fragen des Lebens aufbrechen – jene, auf die es keine einfachen Antworten gibt?
Formulare, Verwaltungslogiken, digitale Systeme: Hartmut Rosa erklärt, warum moderne Gesellschaften uns immer häufiger in vorgegebene Optionen zwingen. Manuel und Peter nehmen diese These auf und prüfen, wo sie überzeugt, wo sie zu pauschal wird und warum sie auch theologisch interessant ist.
Spiritualität beginnt oft wie ein grosser Befreiungsschlag: Alte Dogmen fallen weg, wir atmen freier, fühlen uns leichter. Wie wunderbar.
Doch manchmal schleicht sich unbemerkt etwas Neues ein: spiritueller Perfektionismus. Die Stimme, die sagt: «Das müsstest du doch inzwischen besser können.» Was das mit Autofahren und dem Paradies zu tun hat, hört ihr in dieser Folge.
Manuel und Stephan diskutieren, warum christliche Apokalyptik nicht Angst schüren oder autoritäre Politik religiös aufladen soll, sondern falsche Heilsversprechen entlarvt und Hoffnung gegen die Macht der Imperien wachhält. Dabei fragen sie, was «Christlicher Glaube als Widerstandskraft» heute heissen kann – und wie öffentliche Theologie demokratische Kultur stärkt, statt sich von Kulturkampf und Ideologie vereinnahmen zu lassen.
Die vorangehenden Folgen haben bei einigen Hörer:innen Fragen aufgeworfen: Wie kann ich nun die Bibel als Glaubensgrundlage lesen und sie zugleich historisch ernst nehmen? Und geht das auch, ohne theologische Vorbildung?
Das RefLab-Team pflanzt derzeit einen digitalen Garten mit Porträts aus unterschiedlichen Pflanzen. Klar, es ist ja gerade bevorzugte Gartenzeit. Vor allem aber haben Gärten zutiefst spirituelle Bedeutung. Eine davon ist die Transformation unseres Zeitempfindens.
Regelmässig lädt Johann Menschen in meinen Podcast ein, die gerade ein Buch veröffentlicht haben. Dieses Mal macht er es anders: Er hat einen Gast, der gerade an einem Buch arbeitet und merkt, dass es schwierig wird.