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Gottesvorstellungen

Mrs. Davis, oder auch Madonna, Mary, wie auch immer. So heisst Sie oder Es. Die Stimme, die mittlerweile jeder im Kopf hat, resp. im Ohr. Zumindest in der Serie Mrs. Davis, über die wir in dieser Folge von Popcorn Culture gesprochen haben.
Es gibt zahlreiche Versuche, mit den «anstössigen» Beschreibungen Gottes in der Bibel zurechtzukommen, sie zu rechtfertigen, umzudeuten, einzuordnen oder unschädlich zu machen. Manuel und Stephan breiten diverse Bewältigungsstrategien aus und machen deutlich, wie sie selbst mit dem Problem umgehen…
Die Bibel beschreibt an vielen Stellen einen ausserordentlich gewalttätigen, rachsüchtigen, blutrünstigen Gott, von dem man eigentlich nur hoffen kann, dass es ihn nicht gibt. Manuel und Stephan schärfen in dieser Folge das Problem, das sich damit für den christlichen Glauben ergibt.
Wie kann ein liebender Gott Leid zulassen? Fünf theologische Ansätze für das Dilemma, dass Gott scheinbar verschiedene Charaktere hat.
Im römischen Reich wurden Gotteslästerer an den Galgen gebracht oder durch das Entzweischneiden ihrer Zunge an weiteren Sprechsünden gehindert. In unseren liberalen Gesellschaften erscheinen Blasphemieverbote dagegen als antiquiert. Verschiedene Staaten haben die betreffenden Gesetzesartikel gestrichen. Mich interessiert in diesem Beitrag die spezifisch christliche Dimension der Diskussion um Blasphemie, die Paradoxie der Schändung des Geschändeten.
Ein Satz voller Sehnsucht, der leider auch schnell zur Drohung werden kann. Wo Selbstglaube zur Pflicht avanciert, nehmen wir uns am besten die Freiheit, uns auch mal nicht wundervoll finden zu müssen. Ob wir uns auch den Glauben an Gott leisten wollen, um wieder neu an uns glauben zu können?

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