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Birgit Mattausch: Hat Gott ein Frauenproblem?

Birgit Mattausch ist Autorin und Pastorin. Sie arbeitet am Michaeliskloster in Hildesheim und hilft Pfarrer*innen schönere und gehaltvollere Gottesdienste zu feiern. In den Social Media tritt sie für die Menschen und Gruppen ein, die in Kirchen und Theologie immer noch zu kurz kommen. Als präzise Beobachterin hinterfragt sie Selbstverständlichkeiten und schenkt uns immer wieder einen anderen Blick auf religiöse Sprache, institutionelle Rollenbilder, Bibeltexte und das eigene Gottesbild. Wer ihr folgt merkt rasch: Da verbindet sich eine gehörige Portion Wokeness mit viel persönlicher Hoffnung und ausdrucksstarkem Glauben.
Mit Birgit sprechen wir über Rollenbilder und Geschlechterrollen. Und was die mit Gott zu tun haben.

Hier findest du Texte von Birgit Mattausch.

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5 Kommentare zu „Birgit Mattausch: Hat Gott ein Frauenproblem?“

  1. Ich habe den Eindruck, dass Gott kein Problem hat mit der Weiblichkeit. Es gibt genug Stellen wo Gott Frauen beauftragt….usw.

  2. Alle Bereiche die vom Abstieg bedroht sind, sind weiblich besetzt?
    Die Medizin wird immer weiblicher und ist nicht vom Abstieg bedroht.
    Oder ist das nur eine Ausnahme, der die Regel bestätigt?
    Tolles Gespräch!

  3. Cathrine Steffe

    Gott hat kein Problem mit Weiblichkeit. Er schuf uns in seinem Bilde als Mann UND Frau. Schaffen kann man nur, was auch in einem selber vorhanden ist. In Gottes Vollkommenheit ist jede Form von Geschlechtlichkeit enthalten. Es sind vielmehr die Geschichtenschreiber, die geprägt waren von ihrer patriarchalischen Kultur, die die Frauen fast unsichtbar gemacht haben.
    Ich hadere immer wieder damit, dass der Bibel irgendwann ein Deckel verpasst wurde und die Sammlung der Geschichten als “absolut und vollständig” bezeichnet wurde. Je weiter sich die Gesellschaft entwickelt, desto mehr Übersetzungsarbeit ist nötig. Das ist eine riesige Spannung, in der wir stehen.
    Vielen Dank für die Hinweise zur “Spurensuche” mit der entsprechenden Hermeneutik. Schön wäre eine Liste mit den AutorInnen, die genannt wurden.
    Was ich mir ausserdem wünsche ist, dass Personen, die sich mit dem Thema Gender auseinander setzen nicht ausgerechnet jene Menschen angreifen und auseinandernehmen, die sich und einen Dialog bemühen. Wir sind alle in einer Weise in unserer Sprache und unserem Verständnis limitiert.

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