Less noise, more conversation.
Less noise, more conversation.

Umwelt

«Colors of White Rock» wirft Licht auf die Schattenwelt der Rohstoffausbeutung. Für seinen aufrüttelnden Dokumentarfilm erhält der mongolische Regisseur Khoroldorj Choijoovanchig am Zurich Film Festival den Filmpreis der Zürcher Kirchen.
40 Jahre Tschernobyl – wie eine Katastrophe unser Verhältnis zur Natur veränderte.
Die Tragödie vom Bergsturz in Blatten, Wallis erinnert an vergangene Katastrophen und hinterlässt das zentnerschwere Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Worauf baut man in der Krise, wenn nichts mehr da ist, um darauf aufzubauen?
Überlegungen zur Umweltverantwortungs-Initiative, über die am 9. Februar in der Schweiz abgestimmt wird, von unserer ehemaligen Klimakolumnistin.
Eine neue Studie untersucht den Zusammenhang zwischen dem christlichen Glauben und dem Engagement für soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit. Die Ergebnisse halten einige Überraschungen bereit...
Die Spuren menschlicher Verwüstung haben sich bis in die geologischen Schichten eingetragen und zur Bildung des Begriffs «Anthropozän» geführt. Manuel und Stephan diskutieren über die Frage, inwiefern das Christentum an der Misere unserer Zeit beteiligt ist – und was es zur Problemlösung beitragen könnte…
Ein neues ökologisches Bewusstsein greift um sich. Gerade angesichts der ökologischen Krise sehnen sich Menschen nach einer neuen Verbundenheit mit der «Natur». Manuel und Stephan reden in dieser Folge über Aspekte einer zeitgemässen Schöpfungstheologie und –spiritualität.
Verzweifelt sei er nicht, sagt Peter Roth, doch er mache sich Sorgen um unser gestörtes Verhältnis zur Natur. Sein neustes Werk «Missa Gaia» ist eine vertonte Auseinandersetzung mit den Erfahrungen und Einsichten der letzten Jahre – ein Gespräch über Umweltschutz, Meditation und die zwei Bewegungen des Universums.
Eine positive Ökobilanz ist eine Frage der Glaubwürdigkeit geworden. Und ein Ausweis für lernende Communitys. Ein Lokalaugenschein in einer christlichen Vorzeigegemeinde.
Die Dominanz des Menschen ist dieser Welt in mancher Hinsicht zum Fluch geworden. Entsprechend kritisch wird heute meist der sogenannte «Herrschaftsauftrag» in der biblischen Schöpfungserzählung beurteilt. Ich setze mich in diesem Beitrag mit alternativen Interpretationen dieses Textes auseinander – und mache mich für ein Reframing stark, das sich an der Art und Weise orientiert, in der Jesus Christus «Macht» und «Herrschaft» ausübte.
Im dritten Beitrag zum Thema «Ökotheologie» blicke ich Tatsache ins Auge, dass wir mit unserem globalisierten und ressourcenintensiven Lebensstil unausweichlich an dieser Schöpfung schuldig werden. Gerade aus einer ernsthaften Trauer um die ökologischen Verwüstungen unserer Zeit kann aber auch eine neue Kreativität und Opferbereitschaft hervorgehen. Die Kirchen könnten dabei nicht nur ein Wort mitreden, sondern eine durchaus entscheidende Rolle spielen.
Dieser zweite Beitrag zu den Konturen einer «Ökotheologie» beschäftigt sich mit der Entfremdung des modernen Menschen von dem, was er (in verräterischer Sprache) seine «Umwelt» nennt. Unsere Mitgeschöpfe sind uns fremd geworden oder begegnen uns nur noch im Zusammenhang ihrer Verzweckung für den Menschen. Was wir aber nicht kennen, das können wir auch nicht lieben und achten. Begegnung und Vertrautheit mit nichtmenschlichen Lebewesen zu ermöglichen, muss darum zu den fundamentalen Bildungszielen unserer Gesellschaft gehören.
Dieser Text eröffnet eine Reihe von Blogbeiträgen, die einige Aspekte einer «Ökotheologie» auszuleuchten versuchen. Dabei geht es uns besonders um die Frage, wie wir als Menschen der (Post-)Moderne wieder ein heilsames Verhältnis zu den nichtmenschlichen Geschöpfen finden können. Der erste Beitrag begibt sich auf eine biblisch-theologische Spurensuche – und macht deutlich, dass die Wertschätzung aller Lebewesen tiefe Wurzeln in der jüdisch-christlichen Überlieferung hat.
Smarter reisen. Ein Manual von einem Praktiker der umweltbewussten Fortbewegung.

RefLab regelmässig in deiner Mailbox