Sich in Kirchenräume setzen – das ist, für sich allein genommen, bereits eine spirituelle Praxis. Jede Generation entdeckt sie neu und erfährt sie anders.
Sie arbeitet mit Erdenergie und benutzt Zweige als Akupunkturnadeln: Dorothea Leber befreit so Häuser, Gärten und Orte von «geopathic stress» oder Erdstrahlung. Holy Embodied hat sie in Sussex besucht.
Seit über 30 Jahren übt sie Yoga, sie ist Pfarrerin in Zürich und im Vorstand eines Festivals der Stille: Kathrin Rehmat. Wir sprechen über Einsichten aus der Stille, aus dem Körper und die wunderbare Tatsache, dass die Stille niemandem gehört.
Stille Zumutung: Der Schweizer Fotokünstler Axel Kirchhoff wirft einen liebevollen Blick auf Meditierende unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Konfessionen.
Im Nebenraum einer kleinen Kapelle beginne ich, mein Leben wiederzufinden. Wer still wird, hört Dinge, die sonst untergehen. Vor allem sich selbst. Und manchmal auch eine andere Stimme.
Sie treffen sich per Zoom. Zum gemeinsamen Schweigen. Klosterleben im digitalen Zeitalter. (Podcastgespräch inklusive sieben Minuten geführte Meditation)
Die Kirche ist in weiten Teilen eine extravertierte Welt. Allmählich aber werden Bedürfnisse stiller Leute erkannt. Und Introvert-friendly Churches geschaffen.
Es ist schon verrückt: Nach Jahren in der Stille, nach unglaublichen Erfahrungen scheint es einen wieder dorthin zurückzuführen, wo man gestartet ist. Ganz stinknormal mitten im Leben. Nichts hat sich verändert und doch ist alles anders. Patrick und Leela über das wohltuend Normale.
Von der Bankerin zur Yogalehrerin zur Pfarrerin: Wenn Ilona Monz von ihrem Leben erzählt, klingt es eigentlich nach drei in einem. Ein Gespräch über Stille, Rechtfertigung und – natürlich – den Körper.
Das Da-Sein als Mensch ist etwas, was mich zutiefst fasziniert – und immer mal wieder auch zutiefst verwirrt. Wir sind zugleich super irdisch und super himmlisch, da ist diese ewige Stille, die uns lebt UND wir tun Dinge wie Staubsaugen. Ein Paradox, das für mich in der Jesus-Geschichte so glasklar zum Ausdruck kommt: Ganz Fleisch und ganz Gott.
Seit zehn Jahren ist Meditation ein täglich Ding für Leela Sutter. Inzwischen meist eine 24/7-Angelegenheit. Lässt sich ihre Reise mit LSD damit vergleichen?
Viele Wege führen zur Erfahrung der Alleinheit, keiner ist besser als der andere. Manche sind brachial, andere sanfter. Sowohl Patrick als auch Leela kennen verschiedene Herangehensweisen und fragen sich: Was sind die Unterschiede?