Dein digitales Lagerfeuer
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Kirche

Obwohl die Menschenrechte universell formuliert sind, selbstverständlich waren sie nie. Sie entstanden als Antwort auf historische Verbrechen, nicht als Beschreibung einer bereits verwirklichten Realität.
Gottesbilder sind nie nur privat – sie prägen, wie wir über Autorität, Freiheit und Politik denken. Manuel und Stephan fragen in dieser Folge, wie theologische Vorstellungen kippen können und warum manche Gottesbilder Menschen für autoritäre Ideologien empfänglich machen.
Das Christentum ringt schon wieder um die Sexualethik. Der neuste Zankapfel heisst Polyamorie. Kommentar eines Betroffenen.
Brauchen wir heute noch Glaubensbekenntnisse – oder gehören sie ins kirchliche Museum? Manuel und Stephan fragen, wofür alte Credos stehen, wogegen sie sich richten und welche neuen Bekenntnisse längst unseren Alltag prägen.
Wenn die Welt aus den Fugen gerät, reicht dann Jesu Gewaltverzicht – oder braucht es harte sicherheitspolitische Entscheidungen? Manuel und Stephan diskutieren anhand der neuen Denkschrift der EKD, wie christliche Friedensethik zwischen Ideal und Realität navigieren kann.
Verlieren wir an Bodenhaftung, wenn wir uns immer mehr in virtuellen Umgebungen bewegen? Und können Rituale helfen, uns zu erden? Ein Gespräch mit dem Ritualexperten Jürg Fassbind über Dauerbeschleunigung, die Kunst des Unterbrechens und das Aushalten von Leere.
Ist die Welt ein gefährlicher Ort – oder ein Raum voller Spuren Gottes? Manuel Schmid und Stephan Jütte sprechen über Angst, Vertrauen und eine neugierige Haltung zum Leben.
Eine Ausgeglaubt-Folge über Lust, Glauben, Scham – und die Frage, wie frei Christ:innen tatsächlich lieben.
Mit Theologieprofessor Ralph Kunz diskutieren wir im «Stammtisch», ob die Kirche wirklich ein Relevanzproblem hat.
Was wird aus dem Glauben in einer Welt, in der jeder sein eigener Sinnstifter ist – und die alten religiösen Gewissheiten bröckeln? Manuel und Stephan fragen, ob das Christentum seine Zukunft eher im Ich oder im Wir finden wird – und was das für Kirche, Theologie und Gemeinschaft bedeutet.
Nach der Folge zum Individualismus geht’s diesmal um dessen Gegenpol: den Kollektivismus. Manuel und Stephan fragen, was wir verlieren, wenn wir den Glauben zur Privatsache machen – und was geschieht, wenn aus dem «Ich glaube» wieder ein «Wir glauben» wird.
Ist Individualismus der Traum vom Ich oder das Ende von Wir? Manuel und Stephan fragen sich, woher das moderne, individualistische Lebensgefühl eigentlich kommt – und ob wir es feiern oder betrauern sollten…
Ist uns die Mystik verloren gegangen? So fragen in dieser Folge Andi und Thorsten nicht nur für sich selbst – sondern für die reformierte Kirche.
Es gibt diese Dauerdebatte in Deutschland wie in der Schweiz: «Soll die Kirche politisch sein?» Meist bleibt dabei unklar, wer hier überhaupt mit «Kirche» oder «Politik» gemeint ist.
Von «Hope dies – Action begins» bis zu «Alles wird gut»: Hoffnung polarisiert. Olivia Röllin und Manuel Schmid diskutieren, ob Hoffnung naiver Trost, gefährliche Illusion oder eine unverzichtbare Ressource für unser Leben ist. Und sie gehen der Frage nach, ob sich Hoffnung lernen lässt…
Rechtskonservative Aktivisten verteilen einen «Pfarrer-Check» und wollen damit die Qualität des Kirchenpersonals messen. Doch was bleibt von Kirche übrig, wenn sie auf Multiple-Choice-Frömmigkeit reduziert wird?
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