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Selbstsorge

Schlaf ist eine der wenigen Erfahrungen, in denen wir die Kontrolle über uns selbst abgeben müssen – und darauf vertrauen, dass die Welt auch ohne unser Zutun weitergeht. Was verrät diese alltägliche Form der Hingabe darüber, wie wir uns selbst verstehen, worauf wir unser Leben gründen und was es heissen könnte, aus Gnade statt aus eigener Leistung zu leben?
Fasten boomt – als Detox, Selbstoptimierung oder spirituelle Praxis. Manuel und Stephan fragen: Was steckt eigentlich dahinter, wenn Christ:innen verzichten?
Echte Seelsorge – oder den andern so sehen, wie er von Gott geträumt wird: In einer Krise kommt wirkliche Hilfe aus der Stille oder Leere. Patrick und Leela im Gespräch darüber, wie diese Art von Seelsorge aussieht und weshalb “da sein” auch eine billige Ausrede sein kann.
Gott in einem behinderten Körper zu erleben – ist das möglich? Ja, sagt Sarah Staub, es mache das Leid oder die Schmerzen aber nicht weniger schmerzhaft. Sie selbst hat EDS*, ist wütend auf ihren Körper und Gott – in der Theologie der Behinderung findet sie nichtsdestotrotz Versöhnung.
Innere Monologe auf dasjenige lenken, was guttut: Darum geht es in den «Selbstsorgegesprächen». Teil drei dreht sich um die Frage, ob ich es mir in meiner Vulnerabilität auch gemütlich machen kann. Und wie man Selbstwirksamkeit entfaltet.
Innere Monologe auf dasjenige lenken, was guttut: Darum geht es in der Reihe «Selbstsorgegespräche». Die hier wiedergegebenen Gedankengänge sind als Anregungen gedacht: zum Weiterspinnen, vertiefen, individuell anpassen oder widersprechen. Im ersten Selbstsorgegespräch geht es um Raum einnehmen und das Kennenlernen der Wohlfühlgrenzen.
Wer sich in der Welt und unter Menschen bewegt, kennt das: Nach manchen Interaktionen sind wir total erledigt. Wie wir uns rasch und simpel wieder von solchen Situationen erholen können – hört ihr von Leela Sutter.
Patrick und ich haben es angekündigt: Wenn wir über unseren Platz in der Welt reden, kommen wir nicht darum herum, auch über Leiden zu reden. Voilà. Doch keine Angst, das Gespräch driftet nicht in ein «alles ist verloren» ab – sondern landet in einem Aufruf zur Selbstsorge.
Der erste Januar ist ein denkbar schlechter Tag, wenn man das Gefühl hat, man müsste etwas tun, bloss weil alle etwas tun.
Eingesperrt, alleine und antriebslos: Der für viele stark eingeschränkte Alltag wirkt sich auf unsere Stimmung, ja auf unsere mentale Gesundheit aus. Ein Ende ist nicht wirklich absehbar, darum stellen wir uns heute die Frage: Wie können wir unser Immunsystem pflegen, zu uns gut Sorge tragen, auch wenn alles so anders ist? Ein Gespräch mit der Immunologin Anna Katharina Ehlert.

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