Dein digitales Lagerfeuer
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Philosophie

In dieser Folge greifen Manuel und Stephan die klassische Formulierung des Theodizeeproblems auf – und diskutieren, ob sich diese Fragestellung nicht längst erledigt hat. Stephan plädiert dafür, dass die Frage nach dem Leid die Religion nicht bedroht, sondern sie erst hervorbringt…
Eine Staffel zu den grossen Einwänden gegen den christlichen Glauben kann nicht an dem Problem vorbeigehen, welches das Leid für den Glauben stellt. Manuel und Stephan rollen in dieser Folge die Geschichte der sog. Theodizeefrage auf. Sie zeigen, dass die Erfahrung des Bösen auch und gerade religiöse Menschen immer wieder umgetrieben hat – und dass sie zum Einwand gegen die Existenz Gottes in Stellung gebracht wurde.
Die vorausgehende Diskussion zum Wesen des Menschen hat bereits die Frage aufgeworfen, wie denn das Böse zu verstehen ist, das den Menschen ereilt oder das er selber über andere bringt.
Kant lässt sich nicht in einer Folge abhandeln (und eigentlich auch nicht in zwei…) – darum setzen sich Manuel und Peter in dieser Folge noch einmal ihm auseinander: Spezifisch mit seiner Religionsphilosophie.
Mit dieser Folge wagen sich Peter und Manuel an den wichtigsten (und wohl auch anspruchsvollsten) deutschsprachigen Philosophen der Neuzeit heran: Immanuel Kant (1724–1804).
Am Anfang der radikalen Befreiung steht die ästhetische Faszination. Bei Moses war es der brennende Dornbusch. Am Ende steht: neue Herrschaft. Den Umschlag von radikaler Befreiung in Herrschaft untersucht der Philosoph Christoph Menke in seinem grossen Werk «Theorie der Befreiung» (2022). Am 27. April spricht er an der Uni Bern darüber.

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