Less noise, more conversation.
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Emotionen

Singen tut gut. Jetzt gemeinsam zu singen, ist gefährlich. Aber Mundhalten ist auch keine Lösung. Denn hinter dem Singen steckt mehr.
Menschen mögen Routine. Mögen Normalität. Mögen die Voraussehbarkeit ihres Alltags. Kommt sowas wie Corona daher, bringt das alles durcheinander. Nur schnell zurück zum normalen Leben! Warum das nicht geht – von Deborah Leela Sutter.
Das Bild «Flutumfangen» von Frank Buchser, in einer derzeit nicht zugänglichen Ausstellung in Bern, spiegelt unser Gefühlsleben im Lockdown wider.
Ist es zynisch, mitten in unserer pandemiebedingten Ausnahmesituation von seinen persönlichen Lieblingsgefühlen zu erzählen? Ich denke nicht. Denn gerade in beschwerlichen und zukunftsunsicheren Zeiten gilt es, sich den Alltag nicht vorzeitig entzaubern zu lassen. Also dann: Hier sind meine fünf ganz subjektiven Glücksmomente, die mir auch der Corona-Lockdown noch nicht ausgetrieben hat …
Erst musste ich mich daran gewöhnen, keine Hände zu schütteln. Und jetzt fange ich an, die Nähe der anderen zu vermissen.
Wut hat keinen Platz in unserer Gesellschaft. Oder vielmehr, wir haben keine schlauen Strategien, damit umzugehen. Und Frauen, die haben so oder so nicht wütend zu sein. Wie wir letzte Woche am Internationalen Frauentag aber gesehen haben: Wut bewegt, hat das Potential den status quo zu verändern.
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