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(M)eine Abrechnung mit Feminismus

Fabiennes Buchvlog geht heute zu Ende und sie zieht ein kritisches Fazit. Die letzten eineinhalb Jahre hat sie praktischen jeden Beitrag aus feministischer Perspektive produziert. Doch mittlerweile ist sie mit manchen feministischen Haltungen nicht mehr auf einer Linie.

Sie kritisiert Haltungen, in denen gesagt wird, dass alles für immer ungerecht bleibt und Frauen es nie schaffen, egal wie viel Kraft sie aufwenden, aktiv und merklich Einfluss zu nehmen. Seltsam wirkt bei ihr auch die Haltung, sich allem zu verweigern und erst wieder Teil der Gesellschaft zu werden, wenn sie gerechter ist. Klar: Widerstand gegen Ungerechtigkeit leuchtet ein, aber wie will man denn die Welt verändern, wenn man sich zurückzieht?

Deshalb empfiehlt Fabienne zum Abschluss drei Bücher, in denen sie konstruktive und ermutigende feministische Perspektiven findet. Durch diese Bücher fühlt sie sich unterstützt, sich beruflich wie gesellschaftlich für eine bessere Welt einzusetzen und daran zu glauben, dass Dinge besser werden können – egal, wie schwierig und langsam es manchmal zu sein scheint.

Im Video genannte Quellen:

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3 Kommentare zu „(M)eine Abrechnung mit Feminismus“

  1. @Fabienne: Thankx …! „Gottes Mühlen mahlen langsam, aber fein.“ Das ist die Botschaft Jesu: Veränderungen geschehen langsam, lassen sich aber durch nichts aufhalten.

  2. Christine Mösch

    Die in sich verankerte Sicherheit von Gleichwertigkeit und Gleichwürdigkeit trägt eine Frau in sich, oder eben nicht. Da hin zu kommen bedeutet je nach Biographie mehr oder weniger grosse Arbeit. Darauf zu warten, bis uns diese von aussen – durch Politik, Wirtschaft, Männer oder Gendersprache – zugesprochen wird, ist m.E. ein Trugschluss weil aufgesetzt. Wenn Veränderung in uns selbst geschieht, sind und bleiben wir standhaft und strahlen entsprechend Wert und Würde aus.
    Dies ist zumindest meine Erfahrung als mittlerweile 65jährige Frau.

    1. „Eine tüchtige Frau – wer findet sie?
      Ihr Wert ist weit höher als der von Perlen.“ (Spr 31,10)
      Ich will, der Schelm, der ich bin, diesen Satz aus gegebenem Anlass mal mit gutem Grund seinem patriarchalischen Hintergrund der Sprüche Salomos entreißen – und ihm einen veränderten Hintergrund geben.
      Darauf zu warten, bis uns Humor von außen – durch Politik, Wirtschaft, Männer oder Gendersprache – zugesprochen wird, ist m.E. vergeblich, weil mit dem Makel der Humorlosigkeit behaftet. Wo Veränderungen zum Guten in uns selbst geschehen, sind und bleiben auch wir standhaft […]
      Dies ist zumindest meine Erfahrung als ein Ego, dem seine Nichte mittlerweile auf äußerst differenzierende Art und Weise attestiert, es gehöre zur Generation der zwischen 50 und 65-jährigen: „viel labern, lesen, schreiben, nur MACHEN, jooooaaa, das machen dann bitte andere. Und die kann man danach dann noch schön kritisieren, zerpflücken, analysieren.“ … – Honi soit qui mal y pense.

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