Dein digitales Lagerfeuer
Dein digitales Lagerfeuer

Leela Sutter

Das Da-Sein als Mensch ist etwas, was mich zutiefst fasziniert – und immer mal wieder auch zutiefst verwirrt. Wir sind zugleich super irdisch und super himmlisch, da ist diese ewige Stille, die uns lebt UND wir tun Dinge wie Staubsaugen. Ein Paradox, das für mich in der Jesus-Geschichte so glasklar zum Ausdruck kommt: Ganz Fleisch und ganz Gott.
Gefühle haben einen schlechten Ruf – sie sind unprofessionell, zu viel und hindern uns auf unserem spirituellen Weg. Meine Kollegin Janna Horstmann stellt sich dem entschieden entgegen und betont, wie wichtig Gefühle und Fühlen in ihrem Erleben von Gott sind. Ein Gespräch übers Leben in allen Farben.
Woher sie kommt, weiss ich nicht, diese Faszination für Maria. Sie ist auch eher neu. Weshalb stöbere ich in Brockenhäusern nach Marienbildern?
Mit Sicherheit lässt es sich nicht wissen, was nach dem Tod geschieht: Kommen wir in den Himmel – oder geht etwa alles wieder von vorne los? Und sägemal, wie weit ist Ostern eigentlich entfernt von Reinkarnation?
Für die Physikerin und Ex-Wissenschaftsjournalistin Hanna Wick ist klar: Naturwissenschaft und Spiritualität sind zwei getrennte Dimensionen. Zum Glück meint sie – so kann Gott das “Gegenteilgefühl von Angst sein”, ohne dass sie Beweise dafür brauche.
Letzthin bin ich über die uralte Frage gestolpert, ob es so etwas wie Schicksal gibt. Wenn ja, wie sieht das aus? Bin ich frei – oder gibt es einen von Gott verfassten Plan für mein Leben?
Beispiele gibt es en masse: Selbst die stabilsten Gemeinschaften sind nicht gefeit davor, dass sie einer Illusion verfallen. Gerade wenn Religion und Spiritualität im Fokus stehen, sind Einzelpersonen und Gruppen leider sehr anfällig dafür. Wann sind Gemeinschaften bloss aussergewöhnlich – und wann kippt es?
Finding your soulmate, being in divine union or even better, having a twinflame: There’s a strong story around romance, not only in Disney movies but also in spiritual circles. Internation spiritual leader and human development expert Kiran Trace deconstructs the myth – she finds soulmates «revolting».
Seit zehn Jahren ist Meditation ein täglich Ding für Leela Sutter. Inzwischen meist eine 24/7-Angelegenheit. Lässt sich ihre Reise mit LSD damit vergleichen?
Wir kennen alle diese Situationen, in denen der nächste Schritt einfach nicht klar ist – so viele Argumente für Option A, aber genauso viele für Option B. Gibt es Anhaltspunkte zur Entscheidungsfindung aus dem Sein heraus, abseits von rationalen Listen oder mentalen Tools?
Gott in einem behinderten Körper zu erleben – ist das möglich? Ja, sagt Sarah Staub, es mache das Leid oder die Schmerzen aber nicht weniger schmerzhaft. Sie selbst hat EDS*, ist wütend auf ihren Körper und Gott – in der Theologie der Behinderung findet sie nichtsdestotrotz Versöhnung.
Wenn das Herz vor Liebe und Trauer auseinanderfällt – ist es an der Zeit, das Gebet neu zu entdecken.
Viele Wege führen zur Erfahrung der Alleinheit, keiner ist besser als der andere. Manche sind brachial, andere sanfter. Sowohl Patrick als auch Leela kennen verschiedene Herangehensweisen und fragen sich: Was sind die Unterschiede?
Ein Wochenende zum Thema Atmen berührt tiefe Ängste – und tiefe Einsichten. Leela Sutter über Training der ganz anderen Art.
Es ist eine steile Aussage, die der Arzt Ali Reda macht: Was den Patient:innen letztlich wirklich helfe, sei Empathie. Ist er als Schulmediziner vielleicht gar nicht so anders unterwegs als ich? Ein Gespräch über Präsenz, den vermeintlichen Zeitdruck der Ärzte und wie er die Empathie im Körper erlebt.

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