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Seelsorge

Vor hundert Jahren wurde Michel Foucault geboren. Sein Verhältnis zum Christentum war komplizierter, als viele glauben. Er kritisierte dessen Moral und zeigte zugleich, wie Askese das Begehren nicht nur zügelt, sondern auch anfacht.
Das Theologiestudium finanzierte sich Corinne Dobler mit dem Militärdienst, in dem sie es bis in den Offiziersrang des Hauptmanns schaffte.
Bei Felix Reich am Stammtisch zu Gast ist Christina Huppenbauer. Die Pfarrerin leitet bei der reformierten Zürcher Landeskirche die Abteilung Spezialseelsorge und ist für die Seelsorgerinnen und Seelsorger in Spitälern, Asylzentren und Gefängnissen verantwortlich.
In der Not für die Seele sorgen – das ist zu einer kirchlichen Arbeit geworden, die hohe Anerkennung findet, auch bei nicht-religiösen Menschen.
Es heißt, dass das Gefängnis ein Spiegel der Gesellschaft sei. Nur, wie kann man in einen Spiegel schauen, wenn man sich nicht vor ihn stellt?
Echte Seelsorge – oder den andern so sehen, wie er von Gott geträumt wird: In einer Krise kommt wirkliche Hilfe aus der Stille oder Leere. Patrick und Leela im Gespräch darüber, wie diese Art von Seelsorge aussieht und weshalb “da sein” auch eine billige Ausrede sein kann.
Sie sind mit Pfarr-Bier und offenen Ohren unterwegs, die coolen Typen von der «Unfassbar»: Bernhard Jungen und Tobias Rentsch. Die «Unfassbar» ist ein Cargofahrrad mit Bierbar – die beiden philosophieren mit Menschen, die ihnen über den Weg laufen und die durstig sind, über Gott und die Welt. Bernhard engagiert sich zudem in Basel als «Gastroseelsorger».

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