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Evangelikalismus

Felix Nmecha und Jonathan Tah beten nach dem Spiel auf dem Rasen – und plötzlich ist der Kulturkampf wieder da. Doch was verrät diese Debatte eigentlich über unsere Gesellschaft?
Manuel und Stephan diskutieren, warum christliche Apokalyptik nicht Angst schüren oder autoritäre Politik religiös aufladen soll, sondern falsche Heilsversprechen entlarvt und Hoffnung gegen die Macht der Imperien wachhält. Dabei fragen sie, was «Christlicher Glaube als Widerstandskraft» heute heissen kann – und wie öffentliche Theologie demokratische Kultur stärkt, statt sich von Kulturkampf und Ideologie vereinnahmen zu lassen.
In dieser zweiten Folge der Ausgeglaubt-Trilogie über Christentum, Macht und neue rechte Sehnsüchte geht es um den US-amerikanischen christlichen Nationalismus – und um die Frage, warum apokalyptisches Denken dabei eine so starke Rolle spielt.
Manuel Schmid und Stephan Jütte sprechen über rechtspopulistische Tendenzen innerhalb des Christentums und christlicher Kirchen. Im Zentrum steht die Frage, wo christlicher Glaube politisch missbraucht wird: wenn er zur kulturellen Abgrenzung dient, nationale Identität sakral aufgeladen wird oder Machtansprüche religiös legitimiert werden.
Ausgehend von der Diskussion um Konversionstherapien geht es um eine grundsätzliche Frage: Welche Rolle spielt Kirche in öffentlichen Moral- und Politikdebatten – und wie viel Deutungsmacht steht ihr zu?
Anhand der Epstein-Enthüllungen sowie aktueller Skandale um pfingstlich-charismatische Persönlichkeiten diskutieren Manuel und Stephan die Frage, ob Macht dem Menschen einfach nicht gut tut – oder ob sie nur an die Oberfläche bringt, was in ihm schon immer schlummert…
Vom Glauben reden: Warum fühlt es sich in reformierten Kontexten so schnell peinlich an – und wann wird es plötzlich berührend? In dieser Folge suchen Manuel und Stephan nach einer Sprache, die nicht überwältigt, aber auch nicht verstummt.
Gottesbilder sind nie nur privat – sie prägen, wie wir über Autorität, Freiheit und Politik denken. Manuel und Stephan fragen in dieser Folge, wie theologische Vorstellungen kippen können und warum manche Gottesbilder Menschen für autoritäre Ideologien empfänglich machen.
Das Bild, das wir uns vom US-amerikanischen Protestantismus machen, ist stark Trump-fixiert. Unter Evangelikalismus verstehen die meisten Europäer heute eine fundamentalistische, frauenfeindliche religiös-politische Massenbewegung. Dabei kann man über den Evangelikalismus auch anderes berichten – zum Beispiel von sehr wirkmächtigen Frauen.
In einer bewegenden Rede hat Erika Kirk dem Mörder ihres Ehemannes öffentlich Vergebung zugesprochen. Manuel und Stephan nehmen diesen Moment zum Anlass, über die Kraft wie auch über das Missbrauchspotenzial von Vergebung zu sprechen.
Der Tod von Charlie Kirk hat eine Welle hitziger Debatten ausgelöst: Wer verdient eigentlich unser Mitgefühl? Manuel und Stephan diskutieren, ob sich Trauer einfordern lässt und welche Rolle Empathie (nicht) spielen sollte.
Am 10. September wurde der rechtspopulistische Medienstar Charlie Kirk mit 31 Jahren erschossen. Mitten in einer öffentlichen Veranstaltung, vor seiner Frau und seinen zwei Kindern. Manuel fragt sich, wie man angemessen um jemanden trauert, dessen Weltbild einem zutiefst abstösst – und der trotzdem mehr ist als das, wofür er stand.
Rechtskonservative Aktivisten verteilen einen «Pfarrer-Check» und wollen damit die Qualität des Kirchenpersonals messen. Doch was bleibt von Kirche übrig, wenn sie auf Multiple-Choice-Frömmigkeit reduziert wird?
Was tun, wenn geistliche Leitung kippt und zu Kontrolle wird? Stephan und Manuel sprechen über spirituellen Missbrauch – von charismatischen Showbühnen bis zu subtilen Machtspielen auf und neben der Kanzel.
Jana & Jasmine posten’s auf Insta, evangelikale Kreise predigen’s von der Kanzel – und mancher heiratet vorschnell, um endlich loslegen zu dürfen: «Kein Sex vor der Ehe» ist wieder Thema. Stephan und Manuel nehmen sich einen theologisch aufgeladenen Klassiker vor – und versuchen zu klären, was an der Maxime dran ist.
Eine Welt, in der Fruchtbarkeit zur Waffe wird und Glaube zur Tyrannei – willkommen in Gilead. Jay, Janna und Manuel tauchen ein in The Handmaid’s Tale – eine Serie, die näher an der Realität kratzt, als uns lieb sein kann. Jetzt reinhören, bevor es verboten wird!

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