Less noise – more conversation.

Gott hat die Welt nicht gemacht!

Manuel unterhält sich mit Stephan über die Erschaffung der Welt. Die Aussage, Gott habe die Welt gemacht, findet Stephan problematisch. Beide können sich aber darauf einigen, dass der springende Punkt des christlichen Schöpfungsglaubens nicht darin liegt, dass Gott aus dem Nichts das Universum hervorgebracht hat – sondern dass Gottes lebensschaffende Kraft damals und heute unter uns wirksam ist.

What do you think of this post?
  • OMG! (0)
  • Karma-Boost (3)
  • Deep (6)
  • Boring (0)
  • Fake-News (2)

2 Kommentare zu „Gott hat die Welt nicht gemacht!“

  1. Manfred Reichelt

    Die Frage ist ja, ob Theologie zu einem Verständnis der Welt wirklich etwas beitragen oder ob sie nur die auf dem Weg des Messens und Wägens gewonnenen Erkenntnisse abnicken kann und ihr allein der Rückzug auf den kleinsten Nenner bleibt? Letzteres wäre fatal.
    Natürlich ist die Vorstellung eines Handwerkergottes, wie ihn z.B. der Kreationismus oder ID verficht, obsolet. Aber es gilt zu bedenken, dass eben die naturwissenschaftliche Erforschung der Welt nicht die GANZE Natur erfasst, sondern eben nur die einer bestimmten Fragestellung ausgesetzten Natur. Damit kann sie nicht die Welt erklären, sondern nur deren materielle Aspekte.
    Eine umfassendere und allein philosophisch/theologisch akzeptable Sicht, muss davon ausgehen, dass das Raum-Zeitliche nicht Ursache seiner selbst sein, sondern nur auf einer Grundlage enstehen kann, die selbst NICHT raum-zeitlich ist. Und das ist eben das EWIGE. Dabei muss man nicht an einen PERSÖNLICHEN Gott denken, denn Persönlichkeit ist auch wieder eine zusammengesetzte Sache, und damit nicht ursprünglich.
    Aus ganzheitlicher Sicht steht das Leben an sich, am Anfang. Aus der Selbstreflektion des Lebens entstanden die einzelnen LebensFORMEN, d.h. die Vielfalt des Lebendigen.
    Dazu habe ich in einem anderen Zusammenhang einiges deutlich gemacht:
    https://manfredreichelt.wordpress.com/2018/03/20/die-logik-der-erloesung/

  2. Gerhard Baierlein

    Dieser eklatant dargestellte Widerspruch zwischen der wissenschaftlichen Erkenntnis, das die Erde ca. 4,6 Milliarden Jahre alt ist und der Aussage der Theologen, das diese vor ca. 6-7 tausend Jahren von Gott geschaffen wurde ist
    absolut ein Beweis für die Tatsache, dass es keinen Gott geben kann und dieser nur von Menschen für deren Zwecke erfunden wurde.
    Die Erde befindet sich in einem Zustand der Polarität zwischen positiv und negativ und dies in allenBereichen des Lebens, nur so funktioniert das Leben
    und das Sterben, welches alle Lebewesen betrifft und das ist gut so.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.