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Missbrauch

Eine Netflix-Doku erzählt von Leben und Tod der Amerikanerin Mica Miller, der Frau eines Pastors. Ihre Geschichte ist extrem. Die Verhältnisse, unter denen sie sich abspielte, sind es nicht.
Immer mehr Frauen zweifeln nicht nur an einzelnen Männern, sondern an heterosexuellen Beziehungen überhaupt. Der sogenannte Heterofatalismus bringt Erfahrungen von Gewalt, Ungleichheit, Enttäuschung und emotionaler Mehrarbeit auf einen Begriff. Aber hilft dieser Fatalismus dabei, die Verhältnisse zu verändern, die ihn hervorgebracht haben? Oder erklärt er Männer und Frauen endgültig füreinander verloren?
Reinheit steht bei Simone Weil nicht für moralische Makellosigkeit – sondern für eine Wahrnehmungsform, die sich der Steigerungslogik entzieht.
Anhand der Epstein-Enthüllungen sowie aktueller Skandale um pfingstlich-charismatische Persönlichkeiten diskutieren Manuel und Stephan die Frage, ob Macht dem Menschen einfach nicht gut tut – oder ob sie nur an die Oberfläche bringt, was in ihm schon immer schlummert…
Eine Ausgeglaubt-Folge über Lust, Glauben, Scham – und die Frage, wie frei Christ:innen tatsächlich lieben.
In einer bewegenden Rede hat Erika Kirk dem Mörder ihres Ehemannes öffentlich Vergebung zugesprochen. Manuel und Stephan nehmen diesen Moment zum Anlass, über die Kraft wie auch über das Missbrauchspotenzial von Vergebung zu sprechen.
Was tun, wenn geistliche Leitung kippt und zu Kontrolle wird? Stephan und Manuel sprechen über spirituellen Missbrauch – von charismatischen Showbühnen bis zu subtilen Machtspielen auf und neben der Kanzel.
Ich vertraue darauf, dass die göttliche Kraft Menschen positiv verändern kann. Vielleicht ist das naiv. Aber es ist ein Hauptgrund, warum ich Christin bin und Pfarrerin.
Die gröbsten Wogen um die Olympia-Eröffnungsfeier haben sich inzwischen gelegt – aber Manuel kommt über der Geschichte noch nicht zur Ruhe. Er denkt über die Reflexe frommer Christen und das Wesen Glaubens nach…
Eine Studie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) untersuchte Fälle von sexueller Gewalt und Kirche und Diakonie. Wir reden mit Sabine Scheuter darüber.
In dieser Spezialfolge reden Manuel und Stephan auf dem Hintergrund der EKD-Missbrauchsstudie über mögliche Schlagseiten und Schwachstellen reformatorischer Theologie, welche sich zu Ungunsten von Betroffenen auswirken können…
Eine Studie enthüllt das erschreckende Ausmass von Missbrauch in der evangelischen Kirche Deutschland und systemische Probleme bei der Aufdeckung. Sie sollte auch in der Schweiz gründlich angeschaut werden.
Wie begegnet man der moralischen Kritik am christlichen Glauben, die sich aus den Verfehlungen der Kirche ergeben? Manuel und Stephan schreiten drei Antwortstrategien ab – und landen nicht bei einer sauberen Lösung, sondern bei einem Verständnis der Kirche als einer Wette auf Hoffnung hin…
Die SRF-Dokumentation zu den Missständen an einer evangelikal-fundamentalistischen Schule in St. Gallen hat in der Schweiz und darüber hinaus viele Menschen erschüttert. Sie wirft auch Fragen nach Machtmissbrauch und Grenzverletzungen im (hoch)religiösen Kontext – und nach Möglichkeiten, solche Übergriffe zu verhindern.
Eine Dokumentation über die Missstände an einer evangelikal-fundamentalistischen Schule schlägt hohe Wellen. Der ehemalige Chef der Schokoladenfirma «Läderach» gehört zu den Mitgründern und Unterstützern der Schule, was vielen den Appetit nach Läderach-Schokolade verschlagen hat. Manuel erklärt, warum die Schoggi trotzdem ganz wunderbar schmeckt.
Die blutige Geschichte der Kirchen, ihre Chronik der Gewalt und Diskriminierung unterläuft die Glaubwürdigkeit ihres Glaubens: Manuel und Stephan können über diese Form der moralischen Kritik am Christentum nicht sprechen, ohne auch die aktuellen Enthüllungen um Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche zu thematisieren.
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