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Wo wohnt dein Vertrauen, wenn der Boden wackelt?

Vertrauen – ein Wort, das sich wunderbar leicht ausspricht. Aber wo im Körper spürst du es, wenn der Boden unter deinen Füssen ins Wanken gerät? Wenn sich Lebensphasen verschieben, Entscheidungen anstehen oder Veränderungen uns aus der gewohnten Bahn werfen?

Oft behandeln wir Vertrauen wie einen Schalter im Kopf, den wir einfach nur umlegen müssen. Ein bisschen positives Denken, ein paar aufmunternde Worte – und schon soll alles gut sein. Doch unser Nervensystem lässt sich nicht austricksen. Wenn wir genauer hinspüren, merken wir schnell: Echtes Vertrauen ist eine tief verkörperte Erfahrung. Und dort wird es meistens erst so richtig spannend – und manchmal auch ganz schön messy.

In dieser Folge sprechen wir darüber, wie alte Bindungsstile und neuronale Prägungen unsere Fähigkeit zu vertrauen beeinflussen, welche Rolle Trauma im Körper spielt und warum es manchmal extrem mutig ist, sich wieder für das Leben zu öffnen. Vom Nervensystem schlagen wir den Bogen zu den Lilien auf dem Feld und fragen uns: Wie sieht eine Spiritualität aus, die sich mitten im stinknormalen Alltag nicht im Kopflosen verliert, sondern fest im Körper verankert bleibt?

Weiterführende Lesetipps & Empfehlungen

Wenn dich das Thema beschäftigt und du dich fragst, wie wir auch mit den dunkleren, wütenderen oder schwierigen Gefühlen im Glauben und im Leben umgehen können, empfehlen wir dir wärmstens die dreiteilige Blogserie «Böse beten» von Johanna di Blasi auf RefLab:

· Teil 1: Versuch es mit Fluchpsalmen
· Teil 2: Ich mach aus dir ein Mandala
· Teil 3: Böse beten

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