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«Vater des Lichts»

Heute wird’s bei Ausgeglaubt ziemlich charismatisch. Stephan und Manuel besprechen ein Lied des amerikanischen Worship-Musikers John Barnett, das in übersetzter Version auch im deutschsprachigen Raum weite Verbreitung gefunden hat.

Dabei steht «Vater des Lichts» am Anfang einer ganzen Welle von Liedern, welche das Vaterherz Gottes zum Thema machen und die Jesusfrömmigkeit der pfingstlich-evangelikalen Szene heilsam aufsprengen.

Weil sich das Lied direkt an einen Abschnitt aus dem biblischen Jakobusbrief anlehnt, diskutieren die beiden den Kontext dieser Stelle. Sie stossen dann auf die Frage, ob denn wirklich nur Gutes von Gott kommt, und ob der himmlische Vater mit den Prüfungen und Versuchungen unseres Lebens tatsächlich nichts zu tun hat. Was aber ist mit der Bitte im «Unser Vater»: «… und führe uns nicht in Versuchung»? So richtig einig werden sich Stephan und Manuel hier nicht – das Gespräch ist aber umso spannender…

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1 Kommentar zu „«Vater des Lichts»“

  1. echt starch Euren Austausch über den Vater des Lichts…
    Ich habe diesbezüglich grad gestern ein kleines Büechli von Johannes Hartl gelesen „die ganze Bibel in 77 Minuten“ es geht um die „Gefühle“ von Gott Zorn, Richter etc aber auch zb die Gefühle der Liebe des Bräutigamms zb… kurz es geht um Beziehung mit Gott, Vater, Jesus und Heiligen Geist,wie immer, das ist ja sehr individuell verschieden…
    da zitiere ich auf Seite 31: Was heisst das konkret? Du kannst, wenn du so etwas liest, denken: „Gott warum bist du so gemein… glühender Zorn und ich werde euch alle vernichten….
    Aber bitte Gott doch einfach, dass er dir sein Herz hinter diesen Sätzen offenbart. Sag ihm: „Gott, ich will nicht an diesem Knochen hier ersticken, sondern ich glaube,dass da eine Offenbarung drin steckt über deine Gefühle für mich. Weil du leidenschaftlich zornig bist auf das, was mein Leben zerstört. Auf das, was mich klein hält. Auf die Situationen von Missbrauch und Verleumdung, die auf mir waren. Das heisst nicht, dass ich da immer im Recht war, aber es heisst sehr wohl, dass Gott spürt, wie dreckig es dir geht und wie dreckig es mir geht. Gott ist nicht so ein Zhörer, der sagt: Ja, das muss total schrecklich für dich gewesen sein, hey, dur Armer, Kopf hoch. Sondern er ist ein empathischer Zuhörer,das heisst, er spürt diesen Schmerz, als wäre es sein eigener. Und er reagiert mit einem lauten, donnernden: “ Das ist Unrecht!“

    ein kleines Büchlein echt starch von Johannes Hartl.

    In diesem Sinne , alles Liebe und nochmals herzlichen Dank für diesen Euren sehr spannenden Austausch.

    Christoph Künzler

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