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Menschenrechte

In den USA steht die verstörende Möglichkeit im Raum, dass die Öffentlichkeit einem staatlich angeordneten Tod live zuschauen kann. Doch was verrät das über unsere Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit? Und warum ist die Todesstrafe philosophisch und theologisch weit umstrittener, als man vermuten würde?
Obwohl die Menschenrechte universell formuliert sind, selbstverständlich waren sie nie. Sie entstanden als Antwort auf historische Verbrechen, nicht als Beschreibung einer bereits verwirklichten Realität.
Die letzte Kant-Folge von Manu und Peter beleuchtet eine weitere kritische Seite des Philosophen.
300 Jahre Immanuel Kant! Peter und Manuel diskutieren in dieser (zweiten) Jubiläumsfolge die Moralphilosophie Kants. Sie zeigen die Probleme seines universalistischen Anspruchs auf und weisen nach, dass sich die Idee der bedingungslosen Menschenwürde zu Unrecht auf Kant beruft…
Der Entscheid des EGMR zugunsten der Klimaseniorinnen wird international als bahnbrechendes Urteil für den Klimaschutz wahrgenommen. Er ist aber noch in zweiter Hinsicht bemerkenswert: Er spricht älteren Frauen Recht.
Nicht wenige Zeitgenossen meinen, Christentum und Menschenrechte wären Gegensätze. Dabei gibt es auch christliche Begründungen einer Rechtskultur der Glaubensfreiheit und Toleranz. Ein Gespräch mit Annabelle Meier.
Die klassisch-religiösen Weltbilder haben ihre Deutungsmacht in westeuropäischen Gesellschaften weitgehend eingebüsst und das Ende der grossen Erzählungen wurde ausgerufen. Nun gerät die säkulare Story, die jene Entwicklungen interpretiert, selbst unter Druck.
Es wäre ein schönes Zeichen gewesen. An Ungarn, das unter Victor Orbán vor einer Woche mehrere Gesetzesänderungen verabschiedet hat, die insgesamt Informationen zu Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit verbieten.

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