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David

Heute kommt bei «Ausgeglaubt» der König David zur Sprache – ein Glaubensheld allererster Güteklasse: Psalmendichter, Singer-Songwriter, Bezwinger Goliaths… aber dann doch auch eine zutiefst fragwürdige Figur. Schonungslos beschreibt die Bibel, wie David seine Macht missbraucht, um sich Batseba aufzudrängen und ihren Mann um die Ecke zu bringen.

Stephan und Manuel sprechen über die Abwärtsspirale, in die David gerät, und über die vielen Ausstiegsgelegenheiten, die er ignoriert. Ist die Scham über sein Fehlverhalten die treibende Kraft, die ihn immer tiefer in Scheisse reitet? Und wie gehen wir heute mit Beschämung und Gesichtsverlust um? Gibt es ein Evangelium, eine gute Nachricht für diejenigen, die sich dafür schämen, ihren eigenen Werten und Maßstäben nicht gerecht geworden zu sein?

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2 Kommentare zu „David“

  1. Ich fand das ein sehr gehaltvolles, tiefgreifendes Gespräch. Chapeau! Die Der Umgang mit Schuld und Scham und die Hilfe, die uns gegeben ist (dass Gott mich trotzdem anschaut, etc.) sollte in den Gemeinden viel mehr gelehrt werden. Das würde viel Druck und falsches Christsein (muss doch einere Vorstellung entsprechen etc.) wegnehmen. Danke für diese Seite der Geschichte.

  2. Ich finde es immer wieder krass, wie wenig in den Geschichten des ersten Testaments die Opfer im Blick sind. Und leider interessiert sich auch der Gott nicht für sie, ganz im Gegenteil: von Abel ist nie wieder die Rede während der „arme Kain“ geschützt wird, und Bathseba wird gleich mal mitbestraft, indem ihr Kind stirbt. Ein Hoch auf den gerechten Gott! Da kann man als Kind ja nur total verzweifeln, wenn man versucht, aus diesen Geschichten Handlungsanweisungen abzuleiten. Und kein Wunder, dass auch die Erwachsenen nicht auf die Idee kommen, dass sie sich vielleicht mal bei demjenigen, dem sie Unrecht getan haben, erkundigen sollten, wie sie die Sache wieder gutmachen können. Die einzige Geschichte, in der ein Täter das versucht, ist wohl Zachäus, oder fallen da jemand noch mehr ein?

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