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Beiträge Thorsten Dietz

Nach dem Glockenschlag

In Edgar Allan Poes Erzählung „Die Maske des roten Todes“ (1842) sucht eine namenlose wie tödliche Seuche die Menschen heim und wer kann, rettet sich in Quarantäne. Welchen Sinn kann diese Erzählung heute gewinnen?

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„Die Hölle, das sind die anderen.“ (Jean-Paul Sartre)

Weltweit haben Menschen ihre Erfahrungen gesammelt, was es heisst, mit wenigen anderen eingeschlossen zu sein. Manche werden es erlebt haben als eine Zeit der Fülle, voll tiefer Begegnungen und gemeinsamen Aufblühens. Hossa, Masel Tov und Glückwunsch! Für alle anderen mag die Erinnerung an ein klassisches Werk des 20. Jahrhunderts lehrreich sein.

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Philipp Roth‘ Nemesis – Sündenböcke in Zeiten der Epidemie

In seinem 2010 erschienen Roman »Nemesis« erzählt Philipp Roth die Geschichte eines Polio-Ausbruchs in Newark im Jahre 1944. Mutig und gewissenhaft stellt sich ein junger Mann der Ausbreitung der Kinderlähmung entgegen. Doch dann wird er unvorsichtig; und höchstwahrscheinlich auch schuldig an der weiteren Verbreitung der Epidemie.

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Camus‘ Die Pest – und der Abschied von den grossen Worten

Der gegenwärtig viel besprochene Roman „Die Pest“ (1947) von Albert Camus ist mehr als eine kritische Auseinandersetzung mit dem Christentum. Er ist auch eine Parabel, was Glaube sein könnte – und nicht nur, was er auf keinen Fall sein darf.

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