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Manuel Schmid

Markus Gabriels Buch «Ethische Intelligenz» entfaltet grosse Hoffnungen auf die moralische Rolle der KI. Im zweiten Teil der Diskussion gehen Manuel und Peter in die Tiefe und prüfen kritisch, wie tragfähig seine Thesen über Bewusstsein, Freiheit, moralische Tatsachen und das Menschsein im Gegenüber zur Maschine wirklich sind.
Kann künstliche Intelligenz den Menschen nicht nur effizienter, sondern auch ethisch klüger machen? Manuel und Peter zeichnen nach, warum Markus Gabriel in der KI mehr sieht als ein Werkzeug: ein Gegenüber, das unsere moralischen Muster sichtbar macht und unser Selbstverständnis herausfordert.
Felix Nmecha und Jonathan Tah beten nach dem Spiel auf dem Rasen – und plötzlich ist der Kulturkampf wieder da. Doch was verrät diese Debatte eigentlich über unsere Gesellschaft?
Jean Ziegler ist tot – streitbar, widersprüchlich, prophetisch. Für uns ist sein Tod Anlass zu fragen: Wie politisch ist christlicher Glaube, wenn er das Evangelium ernst nimmt?
Endlich: Søren Kierkegaard! Peter und Manuel stellen ihn als Denker vor, bei dem Leben und Werk kaum voneinander zu trennen sind. Es geht um Todeserfahrungen, Verzweiflung, bürgerliche Fassaden – und die Frage, warum für Kierkegaard nur das Denken Gewicht hat, das durch die eigene Existenz hindurchgegangen ist.
In dieser Folge sprechen Stephan und Manuel über die neue Religion der Sicherheit. Ausgangspunkt ist ein merkwürdiges Paradox: Moderne Gesellschaften sind in vieler Hinsicht sicherer geworden als frühere Generationen – und doch wächst das Bedürfnis nach noch mehr Absicherung, Kontrolle und Prävention. Je mehr Risiken wir erkennen, desto stärker scheint die Angst zu werden, dass etwas übersehen, falsch eingeschätzt oder nicht verhindert werden könnte.
Manche Ereignisse lassen sich einordnen und bleiben doch unheimlich. In dieser Folge sprechen Manuel und Stephan über Gewalt, Schuld und die Grenzen dessen, was sich erklären lässt.
Ein kirchliches Schreiben zur KI klingt erst einmal nach Pflichtlektüre für Insider – doch genau das ist diese Folge nicht. Manuel und Stephan diskutieren in «Ausgeglaubt», warum sich der Blick auf diesen Text lohnt und welche Fragen darin stecken.
Was hätten wir gerne gewusst, als wir Christen geworden sind – oder vielleicht besser: als uns der christliche Glaube bewusst wichtig wurde? In dieser Folge blicken Manuel und Stephan zurück auf ihre eigenen Glaubenswege und fragen, welche Einsichten ihnen früher geholfen hätten.
Formulare, Verwaltungslogiken, digitale Systeme: Hartmut Rosa erklärt, warum moderne Gesellschaften uns immer häufiger in vorgegebene Optionen zwingen. Manuel und Peter nehmen diese These auf und prüfen, wo sie überzeugt, wo sie zu pauschal wird und warum sie auch theologisch interessant ist.
Manuel und Stephan diskutieren, warum christliche Apokalyptik nicht Angst schüren oder autoritäre Politik religiös aufladen soll, sondern falsche Heilsversprechen entlarvt und Hoffnung gegen die Macht der Imperien wachhält. Dabei fragen sie, was «Christlicher Glaube als Widerstandskraft» heute heissen kann – und wie öffentliche Theologie demokratische Kultur stärkt, statt sich von Kulturkampf und Ideologie vereinnahmen zu lassen.
In dieser zweiten Folge der Ausgeglaubt-Trilogie über Christentum, Macht und neue rechte Sehnsüchte geht es um den US-amerikanischen christlichen Nationalismus – und um die Frage, warum apokalyptisches Denken dabei eine so starke Rolle spielt.
In dieser ersten Folge einer kleinen Ausgeglaubt-Trilogie sprechen Manuel und Stephan über Katastrophenangst und neue Apokalyptik. Wer wissen will, wie über Weltende, Antichrist, Rettung und Untergang gesprochen wird, sollte nicht zuerst in dogmatische Lehrbücher schauen, sondern ins Silicon Valley…
Wie bleibt Hoffnung möglich, wenn der Irrsinn zum Dauerzustand wird? Manuel und Stephan sprechen darüber, wie man wach bleibt, ohne sich vom Panikmodus und der Dauerempörung verschlingen zu lassen.
In dieser Folge sprechen Manuel und Peter darüber, warum Jürgen Habermas ausgerechnet als postmetaphysischer Denker so beharrlich auf Religion zurückkommt. Sie gehen der Frage nach, was einer säkularen Vernunft fehlt, weshalb Habermas das Gespräch mit Ratzinger sucht und warum seine Öffnung zur Religion zugleich stark und unbefriedigend wirkt.
Das Christentum soll wieder sichtbar werden, wirken, Menschen gewinnen – doch warum ist uns das so wichtig? Manuel und Stephan gehen der Frage nach, was hinter dieser Hoffnung steckt und welche Formen von Glaube und Kirche eine Zukunft haben könnten...
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