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Anthropozän

Am 28. Mai 2025 ging oberhalb von Blatten im Lötschental ein gewaltiger Berg nieder – neun Millionen Tonnen Gestein begruben das Tal unter sich. Ein Mensch wird vermisst, ein Ort ist zerstört, eine Unsicherheit bleibt. In dieser Folge sprechen Manu und Stephan über die theologischen und gesellschaftlichen Reaktionen auf Naturkatastrophen.
Die Spuren menschlicher Verwüstung haben sich bis in die geologischen Schichten eingetragen und zur Bildung des Begriffs «Anthropozän» geführt. Manuel und Stephan diskutieren über die Frage, inwiefern das Christentum an der Misere unserer Zeit beteiligt ist – und was es zur Problemlösung beitragen könnte…
Ein neues ökologisches Bewusstsein greift um sich. Gerade angesichts der ökologischen Krise sehnen sich Menschen nach einer neuen Verbundenheit mit der «Natur». Manuel und Stephan reden in dieser Folge über Aspekte einer zeitgemässen Schöpfungstheologie und –spiritualität.
Gletscher verschwinden, Berghänge rutschen, Unwetter häufen sich: Ist das Klimakrise oder normal? In der TheoLounge tauschen sich der Direktor des Urner Instituts Kulturen der Alpen Boris Previšić und Johanna Di Blasi aus dem RefLab über die Klimakrise aus. Mit Blick auf die Abstimmung über das Klimagesetz in der Schweiz am 18. Juni.
Ein Gespräch mit der Museumsdirektorin Katja Lembke und dem Kurator Florian Klimscha.
«Kritische Zone» wird die dünne, verletzliche Lebensschicht der Erde genannt. In unserer Serie «Selbstkritische Zone» beschäftigen wir uns mit fundamentalen Blickverschiebungen im Anthropozän. Der Mensch ist zum geologischen Agenten geworden, der Kräfte entfesselt, die er nicht beherrschen kann. In Teil 2 blicken wir ins Weltall und auf seine kommerzielle Ausschlachtung.
Als «Kritische Zone» wird die dünne, verletzliche Lebensschicht der Erde bezeichnet. Unsere Serie «Selbstkritische Zone» beschäftigt sich mit fundamentalen Blickverschiebungen im Anthropozän. Der Mensch ist ein geologischer Agent geworden, der Kräfte entfesselt, die er nicht beherrschen kann. In Teil 1 blicken wir auf das Wetter als immer in Veränderung begriffenes Phänomen, das uns Gelegenheit gibt, uns selbst zu spüren, das uns aber zunehmend unheimlich wird.

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