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Mystik

Spiritualität beginnt oft wie ein grosser Befreiungsschlag: Alte Dogmen fallen weg, wir atmen freier, fühlen uns leichter. Wie wunderbar. Doch manchmal schleicht sich unbemerkt etwas Neues ein: spiritueller Perfektionismus. Die Stimme, die sagt: «Das müsstest du doch inzwischen besser können.» Was das mit Autofahren und dem Paradies zu tun hat, hört ihr in dieser Folge.
Was, wenn das Paradies kein vergangener Ort ist – und auch kein zukünftiger?
Er war römisch-katholischer Priester und hat sich durch ein Burnout und Coming-Out zum Mystiker gehäutet: Pierre Stutz. Sein Buch «Geborgen und frei – Mystik als Lebensstil» erscheint in diesen Tagen als Neuauflage – doch was heisst es, Mystik wirklich zu leben? Oder anders gefragt: Wie fühlt sich eine Mystiker*in am Montagmorgen im Jahr 2026?
Netzabt Simon Weinreich im Gespräch mit Johanna Di Basi über mystische Typen nach Evelyn Underhill.
Ein ungewöhnlicher, experimenteller Roman über eine Rebellion des Begehrens: «Das Buch Mechthild» von Julia Koll.
Simone Weil, eine moderne Mystikerin, hat uns gerade heute viel zu sagen. Sie erfährt derzeit eine Renaissance. Thomas Sojer, Theologe und Schriftsteller, nimmt uns mit in ihre Schule des Sehens: eine einfache und zugleich schwere spirituelle Übung.
Naturspiritualität – mehr und mehr wird der Ausdruck zum gern genommenen Label, auch christlicherseits. Aber was ist gemeint? Und existiert analog auch Kulturspiritualität?
Ist uns die Mystik verloren gegangen? So fragen in dieser Folge Andi und Thorsten nicht nur für sich selbst – sondern für die reformierte Kirche.
Hoch oben auf einem kleinen Berg wird die Welt still. Und ich sehe plötzlich klarer – mich selbst, das Leben und vielleicht sogar Gott. 
Tagebuch einer Netz-Novizin (3. Teil): Zwischen Bildschirm und Seele – Erfahrungen, Reflexionen, mystische Zwischentöne aus dem Netzkloster
Warum ich die meiste Zeit des Tages buchstäblich ver-rückt lebe und warum die stille Revolution mein Ausweg ist.
Ich bin ein Schatten, in die Sonne verliebt ... Peter Hüseyin Cunz über seine Liebe zur islamischen Mystik und seine Sicht auf Auswüchse des politischen Islam.
Im Nebenraum einer kleinen Kapelle beginne ich, mein Leben wiederzufinden. Wer still wird, hört Dinge, die sonst untergehen. Vor allem sich selbst. Und manchmal auch eine andere Stimme.
Sie treffen sich per Zoom. Zum gemeinsamen Schweigen. Klosterleben im digitalen Zeitalter. (Podcastgespräch inklusive sieben Minuten geführte Meditation)
RefLab-Kunstscout: Marisa Merz – eine Künstlerin, die sich für religiöse Motive interessierte. Diese allerdings ungewöhnlich interpretierte.
«Holy Embodied»-Autorin Leela Sutter hat sich in den Bergen verirrt – und dabei eine lebensverändernde Erfahrung gemacht. Wie eine harmlose Herbstwanderung zum mystisch-spirituellen Megaerlebnis wurde.

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