Was zum Teufel ist die Hölle? Der Theologe und Autor Martin Thoms über Höllenfantasien und Hoffnungsbilder. In Teil 3 geht es darum, wie Zukunftsfantasien die Welt beeinfluss(t)en
Gen Z gilt als säkularste Generation. Und plötzlich beten junge Menschen wieder, lassen sich taufen, pilgern zu Papst-Auftritten und sprechen über Jesus. Gleichzeitig verlieren Kirchen weiter Mitglieder. Was passiert da?
Was bleibt von einer Religion, wenn ihre Kirchen leerer werden, ihre Institutionen an Bedeutung verlieren und immer weniger Menschen ihre Glaubenssätze teilen? Vielleicht überraschend viel. Vielleicht ist die Geschichte der Säkularisierung nämlich nicht nur eine Geschichte vom Verschwinden des Christentums – sondern auch eine seines Erfolgs.
Leicht kann man dem Eindruck erliegen, dass es noch nie so schlimm um die Welt stand wie heute. Wie können wir mit dieser Situation so umgehen, dass wir im Sturm der Katastrophenmeldungen nicht die Orientierung verlieren? Die vierte Navigationshilfe: Vertrauen finden im Unaussprechlichen, das sich uns nur in Bildern zeigt.
Beim Nato-Gipfel ist von Liebe die Rede, während die grösste Aufrüstung seit Jahrzehnten verhandelt wird. Ein Blick auf die leisen Verschiebungen, mit denen Krieg normalisiert wird: aus journalistischer und christlicher Perspektive.
Wie lassen sich Feminismus und Glaube in einer patriarchal geprägten Religion vereinbaren? Diese Frage stellt Inna Shevchenko in der Dokumentation Girls & Gods.
Jean Ziegler ist tot – streitbar, widersprüchlich, prophetisch. Für uns ist sein Tod Anlass zu fragen: Wie politisch ist christlicher Glaube, wenn er das Evangelium ernst nimmt?
Hat Glaube überhaupt etwas mit Essen und Ernährung zu tun? Viele würden auf die Frage vermutlich intuitiv mit NEIN antworten. Nicht so Theologieprofessor Ralph Kunz.
Endlich: Søren Kierkegaard! Peter und Manuel stellen ihn als Denker vor, bei dem Leben und Werk kaum voneinander zu trennen sind. Es geht um Todeserfahrungen, Verzweiflung, bürgerliche Fassaden – und die Frage, warum für Kierkegaard nur das Denken Gewicht hat, das durch die eigene Existenz hindurchgegangen ist.
In dieser Folge sprechen Stephan und Manuel über die neue Religion der Sicherheit. Ausgangspunkt ist ein merkwürdiges Paradox: Moderne Gesellschaften sind in vieler Hinsicht sicherer geworden als frühere Generationen – und doch wächst das Bedürfnis nach noch mehr Absicherung, Kontrolle und Prävention. Je mehr Risiken wir erkennen, desto stärker scheint die Angst zu werden, dass etwas übersehen, falsch eingeschätzt oder nicht verhindert werden könnte.
Was hätten wir gerne gewusst, als wir Christen geworden sind – oder vielleicht besser: als uns der christliche Glaube bewusst wichtig wurde? In dieser Folge blicken Manuel und Stephan zurück auf ihre eigenen Glaubenswege und fragen, welche Einsichten ihnen früher geholfen hätten.
Kann man heute noch an Gott glauben und gleichzeitig der Wissenschaft vertrauen? Und was passiert mit dem Glauben, wenn die grossen Fragen des Lebens aufbrechen – jene, auf die es keine einfachen Antworten gibt?