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Mein Geständnis: Ich bin eine ›Prepperin‹

„Prepper“ sind Menschen, die Vorräte horten und über Monate oder sogar Jahre ohne Kontakt zur Aussenwelt überleben zu können. Das erinnert an apokalyptische Filme – wurde aber in letzter Zeit auch bei uns aktueller. Ich zumindest habe beim Angriff Russlands auf die Ukraine ein bisschen mehr in den Einkaufswagen gelegt als für gewöhnlich…

Doch wenn bei uns im reichen Westeuropa mal ein Regal Pasta, Dosen oder Klopapier leer ist, liegt es nicht daran, dass zu wenig Lebensmittel da sind. Sondern daran, dass einige aus Angst zu hamstern beginnen.

Schon beim ersten Corona-Lockdown habe ich mir gesagt: Ich möchte mich nicht abgrenzen, sondern solidarisch sein. Die biblische Geschichte kommt mir in den Sinn, von zwei Fischen und fünf Broten Tausende von Menschen satt wurden. Wenn man teilt, kommt man weiter.

Vielleicht ist das blauäugig. Ich möchte mich auch nicht vor meiner eigenen Verantwortung drücken. Ich habe eigentlich auch ein hohes Sicherheitsbedürfnis.

Aber ich glaube, dass es mir im Katastrophenfall auch nicht helfen wird, ob ich ein paar Dosen Essen oder zwei Rollen Klopapier mehr habe. Sondern, ob ich beziehungsfähig bin und bereit, zusammen mit anderen Menschen kreative, kooperative Lösungen zu finden.

Klar – niemand kann vorhersagen, wie man in einem Krisenfall reagiert. Doch es geht um Haltungen, die man sich im ganz normalen Alltag angewöhnen kann. Damit meine ich nicht, sich ständig für andere voll aufzuopfern. Sondern einfach so viel vom Kuchen zu nehmen, damit man genug hat. Nicht mehr.

Wie geht’s dir mit solchen Überlebensängsten? Schreib mir gerne einen Kommentar!

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