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Krieg in der Ukraine und die geheimnisvolle Schweiz

Eigentlich wollten wir heute am Stammtisch über #SuisseSecrets sprechen. Aber die Ereignisse überschlagen sich. Wieder ist Krieg. Man kann es kaum fassen. Gibt es da was zu verstehen? Ist Putin ein irrer Autokrat? Und seit wann ist der Westen so zahnlos?

Über das Schweizer Bankgeheimnis haben wir dann auch noch kurz gesprochen.

Zu beiden Themen haben wir auch Blogbeiträge veröffentlicht.

Bellizistische Männlichkeit

Suisse Secrets: Gott oder Geld?

Eine Folge, in der wir viel weniger Ahnung als Betroffenheit haben. Schreib uns, was du darüber denkst, wenn du magst. An contact@reflab.ch

 

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5 Kommentare zu „Krieg in der Ukraine und die geheimnisvolle Schweiz“

  1. Hallo Fabienne, Johanna, Stephan!

    Guter Stammtisch-Talk, viel Fachwissen.
    Eine Frage an euch – eine ganz ehrliche Frage nach eurer Meinung.

    Aktuelle Spiegel online Meldung:
    Schweiz will russische Konten nicht einfrieren
    …Die Schweiz aber hält sich mit Sanktionen zurück und könnte ein wichtiger Handelsplatz für Putins Geschäfte bleiben…

    Nicht zu vergessen:
    In der Schweiz haben zahlreiche Rohstoffkonzerne ihren Sitz, die Geschäft mit russischem Öl und Gas machen.

    Steht ihr zu diesem Schweizer Verhalten der Neutralität?

    Oder gilt doch eher die Aussage von Elie Wiesel
    „Wir müssen uns immer für eine Seite entscheiden, Neutralität hilft dem Unterdrücker und niemals dem Opfer. Schweigen ermutigt den Folterer und niemals den Gefolterten.“

    Und ja, ich bin sehr betroffen, dass die Deutsche Regierung weitergehende EU-Sanktionen gegen Russland verhindert hat.

    Danke und lasst uns für die Menschen in der Ukraine beten.
    Liebe Grüße
    Tom

  2. Krieg in der Ukraine
    Liebe Johanna, Stephan und Fabienne
    Ich danke Euch für die Informationen. Ich bin erschüttert über die Tatsache, dass Krieg ist und dass viele Menschen in Angst und Bange leben, auch bereits ihr Leben, ihre Lebensgrundlage und die Lebensfreude verloren haben.
    Ich bin glücklich, wenn wir Wege zum Frieden finden.
    Mit freundlichen Grüssen
    Peter

    1. Johanna Di Blasi

      Vielen Dank für diese Kommentare und das freundliche Feedback für unseren Stammtisch zu einem traurigen und auch ratlos machenden Thema! Tom, du fragst nach der Neutralität. Ich stimme hier vollkommen mit Stephans Einschätzung überein, der zum Ukraine-Krieg inzwischen einen Beitrag bei RefLab veröffentlicht hat („Ukraine-Krieg und die Schwäche westlicher Demokratien“). Er schreibt: „Die Schweiz ist eine wichtige Anlaufstelle für Banken und Investoren aus Russland. Sogar angesichts des Völkerrechtsbruchs ist die Schweiz nicht bereit, die EU-Sanktionen zu übernehmen. Diese Haltung kann man nicht mit der Neutralität begründen. Die Neutralität als Teil des Völkergewohnheitsrechts sieht vor, dass neutrale Staaten sich der Teilnahme an Kriegen zu enthalten haben, ihre Selbstverteidigung sicherstellen, Kriegsparteien im Hinblick auf den Export von Rüstungsgütern gleich behandeln, keine Söldner zur Verfügung stellen und ihr Territorium keiner Kriegspartei überlassen.“

  3. Danke Johanna,
    starker Artikel von Stephan!

    Jeder Tag, an dem der Westen zögert, wird von der Ukraine sehr teuer bezahlt. Aber ich glaube, in all dem Leid öffnet sich für uns auch eine Chance, die Demokratie zu stärken.
    Entschlossenes Handeln – Jetzt.
    LG
    Tom

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