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Ich glaube nicht, dass es den Teufel gibt

Stephan glaubt nicht, dass es den Teufel gibt und auch nicht, dass der Teufel ein sinnvolles Bild ist, um Abläufe, Handlungen oder Ereignisse zu verstehen. Manu hängt aber an diesem metaphysischen Rest. Es ist wie verhext: Beim Teufel werden sich die beiden nicht einig.

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10 Kommentare zu „Ich glaube nicht, dass es den Teufel gibt“

  1. Thomas Eckloff

    Der Teufel steckt in uns selbst. Er sitzt sowohl zur rechten wie auch zur linken Seite der Schulter.
    Wir Glauben zu wissen wer der gute und wer der Böse ist. Ich Benutze ihn Täglich entweder als lächelnden Teufel oder als mit nach unten gezogen Mundwinkeln.
    Wer ist jetzt der Böse und wer ist der gute? Ist der mit dem Lächeln im Gesicht der gute? Oder ist es der traurig drein schauende Teufel. Ist nicht vielleich der Lächelnde Teufel der Wirklich böse, weil er sein Werk vollbracht hat und sich darüber freut. Und ist dann nicht der Traurige Teufel der gute weil er weint, im wissen das er sein Werk nicht vollbracht hat. Jeden Tag treffen wir Entscheidungen in unserem Leben, sind das nicht unsere Teufel auf den Schultern? Wir müssen sie treffen weil wir sonst nicht weiter kommen im Leben. Sind unsere Entscheidungen immer richtig die wir getroffen haben? Ich treffe jeden Tag Entscheidungen werde aber nie Müde mir andere Meinungen und wissen anzueignen, um getroffene Entscheidung neu bewerten zu können.
    Niemand ist allwissend, noch nicht mal Gott.

  2. Wenn man die Existenz Gottes für Möglich hält, dann muss man doch konsequenterweise auch anerkennen, dass es auch andere übernatürliche Wesen geben könnte – Engel, Dämonen und auch der Teufel. Ich finde es seltsam, wie sich Leute immer ganz sicher sein können, dass es Gott gibt, aber gleichzeitig dann die Existenz des Teufels mit voller Überzeugung negieren. Wieso soll es das eine geben, das andere dann aber nicht? Auf welcher Grundlage werden solche Aussagen gemacht? Sicher nicht auf derer der Bibel. Da wird doch einfach wieder eine eigene Vorstellungswelt und eine erwünschte Realität zusammengeschustert – und das kann dann bei jedem wieder anders aussehen.

    Im Podcast wurde auch viel davon gesprochen, welche Vorstellung für uns “hilfreich” sein könnte. Der Teufel als personifiziertes Wesen sei wenig hilfreich und deshalb braucht man nicht an ihn zu glauben …. Wenn es nun aber den Teufel gibt, wäre es natürlich sehr hilfreich, an ihn zu glauben. Denn wenn ich zum Arzt gehe, kann er mir ja auch nur wirklich helfen, wenn er eine richtige Diagnose stellt. Wenn Leute zum Glauben kommen, beten, die Bibel lesen und mit Gott leben, haben sie den besten Schutz vor dem Teufel. Damit sage ich nicht, dass alles Böse vom Teufel kommt – auch der Mensch ist von sich aus zu schlimmsten Gräueltaten fähig – ich bin also auch dafür, nicht zu schnell den Teufel an die Wand zu malen. Gleichzeitig finde ich es aber auch gefährlich, den Glauben an Teufel und Dämonen als Aberglaube abzutun – genauso gut könnte ich den Glauben an einen personalen Gott als Aberglaube disqualifizieren.

    Eine Frage an die zwei Herren: Glauben Sie an eine unsichtbare Welt mit personalen, handlungsfähigen Wesen?

    1. Stephan Juette

      Herzlichen Dank für die Frage. Ich glaube nicht an eine unsichtbare Welt mit personalen, handlungsfähigen Wesen. Noch die Idee Gottes – nicht Gott selbst, den zu denken wir gar nicht vermögen – ist darauf hin zu prüfen, ob sie “hilfreich” ist. M.E. kann das mit Teufel nur schwer gelingen…

    2. Wenn Gott der gute Grund für alles Gute und Schöne in der Welt ist, wer ist dann der Grund für alles Ungute und Grässlche. Wenn man die Frage vom Ursprung her behandelt, müsste es da nicht völlig auf der Hand liegen, dass es einen Teufel gibt? Die Verantwortung des Menschen tritt für mich bei dem Zeitpunkt ein, wo ich mich entscheide, welcher Macht ich mich unterstellen will. Der zum Guten (Gott) oder der zum Bösen (Teufel).

  3. Ich bin dee Meinung, dass das ganze himmlische und höllische „Personal“ von den Menschen geschaffen worden ist, um das Unfassbare fassbarer und das Unverständliche verständlicher zu machen.

  4. Reinhard Rolla

    Ich habe mich schon längst dafür entschieden, die Antwort auf die Frage, ob es Gott/Teufel/Engel gibt oder nicht, mir – und anderen – schuldig zu bleiben. Ich kann warten, bis ich gestorben bin… Gleichzeitig “erlaube” ich meinen Mitmenschen, an solche(s) zu glauben oder auch nicht. Solange damit nichts Böses angestellt wird wie zum Beispiel Angstmacherei. Ich lebe gut damit, “nicht wissend” zu sein. (Als “Jesuaner” lebe ich auf den Spuren – also in der Nachfolge – des historsichen Jesus. Und lebe ich recht gut damit.)

    1. Tom Castelberg

      Logisch gibt es den Satan. So, wie es Gott gibt. Ohne diesen Sauhund würden wir heute im Paradies leben. Wobei jeder von uns immer wieder Adam oder Eva ist und von neuem der Versuchung nicht wiedersehen kann. Würde es Satan nicht geben, hätte JESUS nicht für uns alle geopfert werden müssen. So einfach ist das. Lest die Bibel, dann wisst ihr Bescheid.
      Euer Podcast gefällt mir zwar, ist aber ein Produkt der Aufklärung und des postchristlichen Westens, der sich ja für allwissend hält und darum auch allzu gerne auf Gott und Teufel verzichtet.

  5. «Es gibt zwei Irrtümer über die Teufel, in die das Menschengeschlecht leicht verfällt. Sie widersprechen einander und haben doch dieselbe Auswirkung. Der eine ist, ihre Existenz überhaupt zu leugnen. Der andere besteht darin, an sie zu glauben und sich in übermässiger und ungesunder Weise mit ihnen zu beschäftigen. Die Teufel selbst freuen sich über beide Irrtümer gleichermassen. Sie begrüssen den Materialisten wie den Anhänger der schwarzen Magie mit demselben Vergnügen.»
    C. S. Lewis in «Dienstanweisung für einen Unterteufel»

  6. ‘Diabolos’ bedeutet ‘Durcheinanderwerfer’. Wenn ich mir anschaue wie im Rechtssystem, im politischen System, im Gesundheitssystem, in fast allen Systemen – bis hinunter zum Familiensystem immer wieder gute Intentionen und Ideen zu etwas Dunklem verdreht und durcheinander geworfen werden, dann fällt es mir nicht schwer anzunehmen dass widergöttliche Verdreher die 3-D Welt als ihren Spielplatz anschauen.

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