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Ausgeglaubt: Wir müssen nicht in eine Kirche gehen.

»Ich glaube nicht, dass wir in eine Kirche gehen müssen…« – So oder ähnlich lautet ein Thema, das wir von euch mehrfach als Idee für »Ausgeglaubt« gekriegt haben. Ungesagt mitzudenken ist dabei wohl: Wir müssen nicht in eine Kirche gehen, um uns als Christen zu qualifizieren. Sowohl Stephan wie Manuel halten hier einigermassen entschieden dagegen, wenn auch nicht immer aus den gleichen Gründen. Zwischenzeitlich spielt Stephan den advocatus diaboli: Lässt sich nicht alles, was eine Kirche als Institution und Gemeinschaft der Gläubigen zu bieten hat, auch anders sicherstellen – von der Inspiration durch Predigten (die in Form von Podcasts auch ohne Kirchenbesuch zur Verfügung stehen) über Seelsorge (die man sich natürlich auch ausserhalb der Kirche organisieren kann), soziale Hilfe (ist auch ganz säkular zu haben), bis hin zu Freundschaften, in denen der Glaube gelebt und diskutiert wird (gute Freunde findet man zuhauf auch ausserhalb der Kirche)? Ja, sicher… aber ist Kirche nicht mehr als die Summe ihrer Teile? Und hat ein Christentum Zukunft, das sich in individueller Frömmigkeit erschöpft?

Wie immer in dieser Staffel folgen zum Schluss noch unsere Antworten auf eure Fragen zur letzten Folge – da haben wir die Behauptung diskutiert, dass Sünde uns nicht von Gott trennt…

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3 Kommentare zu „Ausgeglaubt: Wir müssen nicht in eine Kirche gehen.“

  1. Ich war mal in einem Kloster da war an der Wand ein Artikel aufgehängt auf dem Stand im Titel „Pentacoast happened at a Meeting“ und im Text wurde die Kraft der Versammlung stark gemacht. Dieser Satz geht mir bis heute nicht mehr aus dem Kopf. Und da frage ich mich: Glaubt das Christentum speziell an die Kraft der „physischen“ Versammlung? Die Geschichte des Christentums (& die Geschichten in der Bibel) sind ja sehr von Gruppen, Versammlungen, Events geprägt. Inwiefern sind physische Versammlungen und auch Rituale wichtig für den „Glauben“ / „Gläubigen“?

  2. Danke für euren Podcast. Es ist für mich schon irgendwie erstaunlich, dass ein Thema, welches in der Bibel so prominent vertreten ist, ohne Problem diskutierbar scheint. Aber wir an anderen Themen, die vielleicht 2- 3mal in der Bibel vorkommen, festmachen ob jemand „vollwertiger“ Christ ist, oder als „halbchristliches Würsten“ dahin lebt.
    Kirche ist eigentlich undiskutierbarer Auftrag.

  3. Jürgen Friedrich

    Flott-‚ausgeglaubter‘ 36 Minuten-Dialog, der weitaus mehr Glauben vermittelt „als auf eine Kuhhaut geht“. Dazu gehört auch die Erinnerung an „Das Ganze ist mehr als die Summe ihrer Teile“.
    Kirchen-christliche Vielfalt ist die logische (?) Weiterentwicklung von jüdischen Vorspielen. Ebenso wenig wie im heutigen Judentum kriegen wir im heutigen Christentum „die Kurve“ zur einvernehmlichen Anerkennung, dass sämtliche Christen, aber auch sämtliche bekennenden Atheisten, so etwas wie „reformierte Juden“ sind.
    Ich persönlich halte die Ansage dieses Vierzeilers für vernünftig:
    Gott schuf Menschen sich als Noten
    für seine Meister-Partitur
    und lässt uns spielen seine Boten,
    mal in MOLL, und mal hin DUR.

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