Am Ende der Welt.
Hinter mir die steile schwarze Bergwand, bis kurz unter den Himmel.
Vor mir die See, azurblau bis zum Polarmeer.
Ich stehe und staune.
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Von allen Seiten ein Rauschen.
Als tobte der Geist Gottes,
statt zu schweben.
Von links nach rechts,
von oben nach unten,
und freut sich, hier ist er zu Hause.
Und ich stehe hier, atme ein und staune.
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Die weiße Holzkirche guckt mir gelangweilt zu.
Sie lebt hier seit so langer Zeit
hat sich an Gott und die Welt gewöhnt.
Manchmal bekommt sie Besuch.
Von Menschen, die Gott suchen.
Gemeinsam erinnern sie sich, wo ihr Lieblingsplatz war,
fangen unvermittelt an zu reden.
Meistens durcheinander,
bis alles gesagt ist.
Und ich stehe hier, atme aus und staune.
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Unter mir der schwarze Sandstrand,
überzogen mit feinen weißen Strichen.
Die letzte Welle hat ein neues Bild an den Strand gehaucht.
Für die Ewigkeit, bis zum nächsten Atemzug des Meeres.
Die in kleinste Teile zerstobenen Muscheln lassen sich treiben.
Wo auch immer sie für einen Augenblick verharren.
Und ich stehe, atme ein und aus, und staune.
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Die nächste Welle kommt.
Ein neues Mosaik entsteht.
Ich lass mich treiben.
Hinter mir die steile schwarze Bergwand, bis kurz unter den Himmel.
Vor mir die See, azurblau bis zum Polarmeer.
Dazwischen, irgendwo, tobt Gott.
Zum Thema Naturspiritualität hat unsere Autorin Johanna di Blasi geschrieben: Naturspiritualität – 7 Missverständnisse
Jan Simowitsch schreibt nicht nur und reist über die Faröer Inseln, er macht auch Musik. Mehr von ihm findet ihr auf seiner Website: Jan Simowitsch





