Die einzigen Geschöpfe
die es hier mit Gott aufnehmen können
sind die Schafe.
Es ist auch ihr Tal.
Bei jedem Wetter verbringen sie den Tag
auf den Wiesen
schlafen, fressen, kauen
und haben alles im Blick.
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Mal strolchen sie am Strand entlang und schauen über das Meer
dann tummeln sie sich in den engen Gassen hinter der Kirche.
Sie kennen alle Schleichwege
haben sie ja einst selbst angelegt.
Ich bin zu Gast in ihrem Tal
und komme ihnen sicherheitshalber nicht zu nah.
Wessen Sicherheit
weiß ich noch nicht.
Ein Hirte begleitet sie.
Worin seine Aufgabe besteht, ist nicht ersichtlich
den Weg muss er hier niemandem zeigen
meist trottet er den Schafen hinterher.
Ich schließe mich ihm an
als Gast, der ich bin, und
treibe mit den Schafen
von Wiese zu Wiese.
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Gelegentlich streifen sie mich
ich weiche jedes Mal ein klein wenig zurück
doch sie bleiben beharrlich in Bewegung
und ich mit ihnen.
Zum Thema Naturspiritualität hat unsere Autorin Johanna di Blasi geschrieben: Naturspiritualität – 7 Missverständnisse
Jan Simowitsch schreibt nicht nur und reist über die Faröer Inseln, er macht auch Musik. Mehr von ihm findet ihr auf seiner Website: Jan Simowitsch



