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Christentum

Wie begrenzt der Blick ist, den wir im deutschsprachigen Raum haben, zeigt sich besonders darin, wie wir das Christentum der Gegenwart betrachten.
Was bleibt von einer Religion, wenn ihre Kirchen leerer werden, ihre Institutionen an Bedeutung verlieren und immer weniger Menschen ihre Glaubenssätze teilen? Vielleicht überraschend viel. Vielleicht ist die Geschichte der Säkularisierung nämlich nicht nur eine Geschichte vom Verschwinden des Christentums – sondern auch eine seines Erfolgs.
«The Odyssey»: Christopher Nolans Neuverfilmung des ältesten Heimkehrerstoffs der Literatur erzählt weniger von Sieg als von Schuld. Zwischen Troja, Kalypso und heiligem Sebastian liegt eine Passionsgeschichte verborgen.
Endlich: Søren Kierkegaard! Peter und Manuel stellen ihn als Denker vor, bei dem Leben und Werk kaum voneinander zu trennen sind. Es geht um Todeserfahrungen, Verzweiflung, bürgerliche Fassaden – und die Frage, warum für Kierkegaard nur das Denken Gewicht hat, das durch die eigene Existenz hindurchgegangen ist.
Wie konnte es passieren, dass sich ausgerechnet das Christentum in der römischen Antike durchgesetzt hat? Diese Frage wurde zum Ausgangspunkt eines Forschungsprojekts, dass der Berner Prof. Benjamin Schliesser gemeinsam mit Jan Rüggemeier und einem grossem Team in den letzten Jahren betrieben hat.
Ist die Apokalypse angebrochen – oder erleben wir den Verlust dessen, was Welt verständlich macht? Stimmen aus einer Konferenz zur grassierenden Untergangsstimmung.
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