Ein ganzes Dorf wird abgerissen: Lützerath fällt dem Braunkohleabbau zum Opfer. Wochen und Monate haben Menschen vor Ort demonstriert gegen die Ausweitung des Tagebaus, den Energiekonzern RWE und die Rodungen und Abrissarbeiten in dem Ort. Für Klimaaktivisten ist der Kompromiss, den die deutsche Regierung mit RWE geschlossen hat, ungenügend.
Tobias Adam ist Aktivist bei Christian Climate Action, Theologiestudent und sitzt für die religiös-soziale Fraktion in der Zürcher Kirchensynode. Gemeinsam mit Felix Reich und Janna Horstmann diskutiert er über Klimapolitik und Frust, Kompromisse und die Notwendigkeit des Protests. Er erzählt von seinen Eindrücken aus Lützerath und warum für ihn das Demonstrieren auch eine Form von Gebet sein kann.








1 Gedanke zu „Tobias Adam: «Demonstrieren ist eine Form von Gebet»“
Dazu kann man JA sagen, denn lest Matthäus 21,18-22, wo Jesus seinen Frust sehr deutlich kundgegeben hat – Das Problem dabei ist nur, daß die Demonstrationen meist keine wirklich-wahrhaftige Eindeutigkeit haben, sondern auf der menschenUNwürdigen GRUNDSÄTZLICHKEIT der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik basieren, eine Symptomatik die Mensch überwinden muss, für Vernunft und Verantwortungsbewusstsein als ganzheitlich-ebenbildliches Wesen Mensch.