Seit 1979 findet im Bundeshaus während der Session am Mittwochmorgen eine überkonfessionelle Besinnung statt. Die Idee dazu hatte EVP-Nationalrat Otto Zwygart, als er in der Knesset in Israel zu Besuch war und mitbekam, dass dort täglich gebetet wird.
Seither kommen dreimal pro Session abwechselnd römisch-katholische und evangelische Theolog:innen ins Bundeshaus, um die Besinnung zu halten. Sie besteht aus einem kurzen Input, einem Gebet und Stille. Diese Besinnungen werden gesammelt und von der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz und der Schweizer Bischofskonferenz gemeinsam unter dem Titel «Besinnung unter der Bundeskuppel» veröffentlicht.
Im neuen Reel beschreibt Noe diese Tradition und was daran besonders ist. Er erzählt von seinen eigenen Erfahrungen, die er im Rahmen einer früheren Anstellung bei der Teilnahme gemacht hat, und bezieht selbst Stellung zum Format. Auch die Frage nach der Trennung von Kirche und Staat kommt dabei zur Sprache.
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