Auf sehr unterschiedliche Weise: mit Waffen, im KZ, auf der Flucht, in Verstecken, mit geistigen Mitteln, durch Dokumentation des Unrechts. Das widerspricht dem Klischee, wonach die meisten Juden ihr gewaltsames Ende wehrlos erduldet hätten.
Lehnstaedt erzählt von großem Mut und überwältigender Menschlichkeit, aber auch von moralischen Dilemmata und tragischer Vergeblichkeit. Er verändert den Blick auf die Geschichte des europäischen Judentums und provoziert viele neue Fragen. Zum Beispiel: Wie hat diese bislang verdrängte Widerstandsgeschichte nach 1948 die Menschen und die Politik in Israel geprägt? Und was sagt sie uns heute?







