Das Zürcher Grossmünster ist aktuell eingerüstet. Das weithin sichtbare Beispiel zeigt, dass die Zukunft von Kirchräumen eine gesellschaftliche Frage ist – und nicht nur eine kirchliche.
Eine Philosophie nach dem Zusammenbruch grosser Gewissheiten: Diese Folge führt in Martin Heideggers Denken ein und zeigt, warum seine Begriffe von Angst, Sorge und Sein zum Tode bis heute nachwirken. Es geht um die Wucht von Sein und Zeit, um seine eigentümliche Sprache und um die politischen Abgründe, die in dieser Einführung bereits sichtbar werden.
Brauchen Menschen Kirche? Vermutlich nicht – jedenfalls nicht einfach deshalb, weil Kirche Kirche ist. Das Label allein steht noch nicht für Relevanz. Aber was macht einen kirchlichen Ort dann zu einem Ort, an dem Menschen gerne sind, bleiben und sich vielleicht sogar engagieren?
Die Nachrichten lassen keinen sicheren Boden mehr. Epstein, Pelicot, Fernandes, Ulmen: Namen werden zu Chiffren für Gewalt, Verrat und Erniedrigung. Wer heute an die Liebe zwischen Männern und Frauen glaubt, tut das nicht mehr unschuldig.
Kirche - wo bist du? Es gab Zeiten, da hätte die Antwort wahlweise gelautet: Mitten im Dorf. Oder auch: überall, wo es wichtig wird. In den letzten Jahrzehnten hat sich viel verändert.
Der Milliardenvergleich von Meta zeigt die Dringlichkeit: Welche mediale Architektur ermöglicht ein gutes Leben – und welche macht Menschen abhängig? Genau darum geht es bei der RefLab-Tagung «Utopia Loading» zu Social Media am 18. September.
Neutralität klingt zunächst nach einer Tugend: nicht vorschnell urteilen, Distanz halten, beide Seiten hören. Aber ist Neutralität wirklich immer die moralisch bessere Haltung? Und kann man in einem Konflikt überhaupt neutral bleiben, wenn auch Schweigen und Nicht-Handeln Folgen haben?
Ist unsere Verletzlichkeit ein Mangel, den wir überwinden sollten – oder eine Voraussetzung dafür, dass unser Leben überhaupt Bedeutung gewinnt? Manuel und Peter diskutieren Matthias Jungs Buch «Sinn und Organismus» und fragen, was seine Philosophie für unser Menschenbild im Zeitalter von KI und Transhumanismus bedeutet.
Die Manifesta 16 füllt aufgegebene Gotteshäuser im Revier mit zeitgenössischer Kunst. Eine Spurensuche zwischen verblasstem Glanz und der Chance auf ein neues gesellschaftliches Miteinander.
Unsere Stimme verrät, wie es uns gerade wirklich geht. Ob wir entspannt oder gestresst sind. Sie lässt sich kaum kontrollieren, kaum verstecken – und genau darin liegt ihre Kraft. Eine Folge über den Klang der Stimme als Weg sowohl zu den verletzlichsten Orten im Innern als auch zur Erfahrung des Heiligen.
Am 27. September stimmt der Kanton Zürich darüber ab, ob alle Alters- und Pflegeheime sowie alle Spitäler assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten dulden müssen. Noe zeigt, warum diese Frage auch theologisch ein Grenzfall ist.