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Ausgeglaubt: »Was ist christlich?« (Special mit Thorsten Dietz)

Heute läufts bei »Ausgeglaubt« mal anders: Wir haben Thorsten Dietz zu Gast – und reden mit ihm über die Frage, was denn eigentlich das »Christliche« ausmacht. Wer oder was darf als »christlich« gelten? Kann oder muss man hier Grenzen ziehen? Manuel hat Erfahrungen gemacht mit »christlichem« Trash Metal, Stephan wird zuweilen das Christsein abgesprochen, und Thorsten will den Begriff »christlich« nicht mehr als Adjektiv, sondern nur noch als Adverb gebrauchen…

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5 Kommentare zu „Ausgeglaubt: »Was ist christlich?« (Special mit Thorsten Dietz)“

  1. Als christlich empfinde ich besonders und vielleicht ausschließlich das, was dieser junge Mann aus Galiläa als Werke und größere Taten als seine eigenen seinen Nachfolgern auf Erden als Lichter der Welt und Salz der ERDE ans Herz legt bzw. anrät bzw. verlangt.

    Und das ist eine lange, lange Latte voller ganz irdischer Wohltätigkeitshandlungen, ausformuliert als Werke und Taten.

    Mal ganz biblizistisch:

    Joh 14,21 Wer meine Gebote hat U-N-D sie hält, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

    Man bedenke den Umkehrschluss…..

    Noch Fragen?

  2. Eine wirklich interessante Fragestellung… für mich hätte die Folge auf jeden Fall noch länger sein können.
    Mir wurde nicht ganz klar, was genau das für euch bedeutet, dass Jesus Christus das Zentrum ist.
    Die Vorstellung, dass das Ziel (Freude, Friede, Gerechtigkeit, Liebe…) den Weg definiert, finde ich sehr gut und gesund. Ich komme aus einer frommen Tradition, in der der Weg als der “schmale Pfad” im Vordergrund steht. Die enge Pforte, das Sich-selbst-Verleugnen, das Kreuz-auf-sich-Nehmen… Was meint ihr dazu? Wie sind die Aussagen Jesu in euren Ansatz zu integrieren, dass das Leben in seiner Nachfolge kein Zuckerschlecken ist?

  3. Hi! Danke für den Podcast und eure spannenden Gedanken! Als ehemaliger Evangelikaler beobachte ich diese Szene weiterhin und stelle immer wieder fest, dass dort grossen Wert darauf gelegt wird, das „Christliche“ zu definieren bzw. festzulegen, wann etwas nicht mehr christlich ist. Ein aktuelles Beispiel ist das Projekt „Daniel Option“ von Paul & Peti Bruderer. Sie gehen soweit, gewisse „Säulen-Themen“ festzulegen, die darüber entscheiden, ob jemand noch als Christ*in bezeichnet werden darf oder nicht (https://danieloption.ch/weltanschauuung/das-spannungsfeld-von-toleranz-und-abgrenzung/). Wie steht ihr zu solchen Äusserungen? Und hättet ihr nicht mal Lust auf ein entsprechendes Streitgespräch? Ich fände das auf jeden Fall enorm spannend!

    1. Mit dem Buch Daniel kann man alles machen, wenn’s “rein biblizistisch” bleiben soll.

      2000 Jahre öffentlicher und Privatdogmatismus erscheinen mir mehr als genug.
      Und daraus Abschreiben führt in’s Nirvana.

      Qualität statt Quantität, bitte.
      Back to the Roots … falls es sowas gibt……

      Du zitierst:
      “ob jemand noch als Christ*in bezeichnet werden darf oder nicht”

      Dazu aus meinem biblizistischen Fundus:

      Paulus macht in Anlehnung an meinen ersten Kommentar (Zitat Jesu) keinerlei Unterschied zwischen (heutigen) bibeltreuen Christen und dem Rest der Welt.

      Dazu ein aufwühlender, irritierender und erstaunlicher Text Pauli: Röm 2, 1-15

      Weitere Irritationen vorbehalten.

  4. Carsten Ramsel

    Es ist schön mal wieder Stephan Jüttes Gedanken zu folgen.

    Euer Gespräch zeigt imho eine ziemlich reformierte Sichtweise. Wenn das Wort „christlich“ adverbial verwendet wird, fällt mir zunächst traditionell oder traditionsbewusst ein. Gut, ich bin auch im katholischen Paderborn groß geworden. Außerdem käme mir so etwas wie Nächstenliebe in den Sinn, anstatt sich stets, wie dieser Podcast zeigt, um sich selbst zu drehen, aber das liegt an meiner religiös-ethischen Erziehung. So war dann in meiner Kindheit auch einfach jener ein Christ, der sonntags in den Gottesdienst ging. Naiv? Sicherlich! Die Mission, die für einige christliche Gemeinschaften sicherlich der Brunnen ist, um die sich die Schafe (mäh!) versammeln, habt ihr verständlicherweise ausgelassen. Ich dachte jedoch, dass sich das Gottes Reich erst dann erfüllt, wenn alle Menschen vom Wirken Jesu (Christi) erfahren haben.

    Zu Weihnachten und Ostern hätten manche Reformierte die Ökumene ganz gern. Der Rest des Jahres und wenn es um die Frage geht, was christlich ist, macht jedes Grüppchen wieder sein Eigenes. Diesem Podcast hätte etwas mehr Mut zur Ökumene gut getan.

    Just my 50 cent.

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